Halloween 2017 im Nornennetz

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Es ist Fasching. Kinder verkleiden sich, Erwachsene auch. Den Kindern gönne ich Fasching, aber meine Begeisterung als Erwachsene hält sich deutlich in Grenzen. Ich kann mit dieser aufgesetzten Heiterkeit nichts anfangen. In meinem Kopf verbinde ich Fasching mit Clowns, schlechten Witzen und ätzender Musik. Nein, da nehme ich doch lieber die amerikanische Variante: Halloween 😉

Und weil ich Ende letzten Jahres viel zu eingespannt und fertig war, nutze ich jetzt endlich die Gelegenheit und weise euch nochmal auf die schöne Halloweenaktion des Nornenetzes hin:

Totentanz mit den Nornen

 

Über den 30.10 und 1.11. gab es über den Tag verteilt jede Menge kurze Texte aus der Feder der Nornen. Und ja, ich hatte auch eine Geschrieben: Monster. Sie gehört zum Hintergrund meiner Monsterjäger-Protagonistin Maezaye.

 

Ich lade also alle Faschingsmeider und Gruselfans ein, sich in der unbequemen Faschingszeit einfach mit gruseligen Geschichten zu beschäftigen 😉

Unheimlich gut gefallen haben mir die Geschichten von:

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Mein Schreibmonat: Januar 2018

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Ich schreibe wieder. Klar, was sollte man als Autorin auch sonst tun? Leider ziemlich viel anderes, dass sich einfach nicht vermeiden lässt. Brotjob und Familie gehen vor. Also wäre leider selbst ein „es geht voran“ fast schon zu viel gesagt.
Aber ich habe das Tief dank erneuter Re-Organisation überwunden und ich habe im Januar geschrieben.

Monsterjäger

Meinen im NaNoWriMo angefangenen Roman zu meinen Monsterjägern habe ich leider noch immer nicht bis zum Ende geschrieben. Aber ich gebe mir Mühe. Leider fällt mir eine Prognose schwer, da meine Alltagsplanung mittlerweile immer wieder durch Alltagsprobleme unterbrochen wird – und darunter leidet die Konzentration für meine Schreibarbeit.

 

Weitere Planung:

Der Februar wird noch ganz im Zeichen der Monsterjäger stehen. Erst einmal will ich den Schreibprozess des Romans beendet haben. Das beinhaltet neben dem noch ausstehenden Ende auch mehrere Kapitel, die ich noch einfügen muss, zu wichtigen Fakten und Einschüben, die mir während des Schreibens noch aufgegangen sind.
Ein Ende dessen sehe ich erst März oder sogar April. Ich hoffe, dann endlich wieder mein Haus ohne Zeit in Angriff nehmen zu können 😉 Aber das ist ja noch etwas hin.

5-Minuten-Abstecher: Auftraggeber (Sananka / Florin)

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„Sananka!“, erklang es hinter ihr aus der Dunkelheit der Straßen. Doch Sananka kannte die Stimme und wandte sich um.
„Na endlich“, gab sie von sich, als sich die Gestalt Florins vor ihr aus der Dunkelheit abzeichnete. Sie sah in ein lächelndes Gesicht mit wachen Augen und Sommersprossen um die Nase. Schon immer hatte sie sich gefragt, wo Florin diese gedankenlose gute Laune hernahm. Ihr schien nie bewusst geworden zu sein, dass die Wächter Menschen die Spielfiguren einsetzten.
Nervös lachte Florin und zog ein Notizbuch aus ihrer Umhängetasche. „Ich habe erst andere Optionen geprüft. Alena sagte deutlich, ich soll dich nicht behelligen.“
„Und doch hast du es getan.“ Sanankas Stimme spiegelte die nicht vorhandene Begeisterung darüber wider. „Was denkst du dir eigentlich dabei?“
Florin sah von ihrem Büchlein auf und lächelte entschuldigend, ehe sie in einer unsicheren Geste Schultern und Hände hob. „Du hast doch so viel Erfahrung, also dachte ich …“
„Was? Das ich dir dabei helfe?“, fuhr Sananka sie an und verschränkte die Arme. „Es gibt einen guten Grund, dass Alena dir sagte, du sollst mich da raus lassen, Florin.“
Jetzt wurde Florins Blick schuldbewusst. „Ja, ich weiß. Verzeihung!“ Doch die Entschuldigung konnte nicht ernst gemeint sein, denn gleich darauf wurde Florins Ton rechtfertigend und nörgelig: „Aber das ist mein erster Auftrag und du hast so was schon oft gemacht. Und Alena hat gesagt, dass du deine Meinung geändert hast.“
„Nein“, entgegnete Sananka scharf. „Habe ich nicht. Und ich werde ihn nicht erledigen.“ Einen Moment hielt sie inne und schluckte ihren Ärger herunter. „Aber eventuell kenne ich jemanden, dem du den Auftrag erteilen kannst. Trotzdem muss ich zuerst wissen, worum es geht.“

Wenn Nachrichten aufrütteln … – Ein Gedankensprung

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Da flimmerte es schon wieder durch die Medien; ein Fall von Kindesmissbrauch. Trotz der Erkältung, wegen der ich mich noch weniger mit Nachrichten beschäftigt hatte, als sonst, habe ich das mitbekommen. Doch das, was ich erfahren habe, lässt mich wie so oft mit aufgerüttelten Gefühlen zurück. Ich schaue mir meine Kinder an und frage mich: Wie kann eine Mutter so etwas zulassen? Und vor allem: Wie kann es sein, dass die Behörden keine Maßnahmen ergriffen haben? Denn das war einer der Punkte, der in all den Artikeln zur Geltung kam, die ich mir über dieses Thema antat.
Sicher, man kann argumentieren, es sind alles nur Menschen. Menschen machen Fehler. Doch es gibt welche, die dürfen nicht passieren. Fehler, die andere Menschen, Kinder, zerstören. Und doch passiert es allzu oft. Nicht immer in solchen extremen Ausmaßen, wie in Freiburg. Oft haben die Behörden, die Erzieher, die Lehrer, einfach keine Handhabe, um etwas tun zu können. Aber in Freiburg scheint es, als wäre ein Handeln möglich gewesen. Dennoch haben die Behörden versagt.

Genau solche Gedanken sind es, die mich lange beschäftigen und die ich mitnehme, um sie über das Schreiben zu thematisieren. Es ist grausam, dass all das nicht einfach nur dem Hirn eines Schriftstellers entsprungen ist. Es ist grausam, dass solche Dinge wirklich passieren. Und um diesen Gedanken fortzusetzen, ist es das, was den Grundriss meiner Charaktere bietet, mit der Frage: Wie muss es jemandem gehen, der ähnliches erlebt hat? Wie zerbrochen ist solch ein Mensch?
Und weil es ein Thema ist, dass mich immer wieder sehr aufwühlt, ist es genau dieses, welches ich in meinem Blogroman thematisiert habe. Mit einem ganz ähnlichen Rückschluss:

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Zwischenspiel: Aviators – „Chaos Theory“ (Inspiration)

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Da mich zum Wochenende hin die nächste Erkältung umgehauen hatte, gibt es mit leichter Verspätung dieses Mal wieder nur Musik. Allerdings – wie könnte es anders sein – welche, die mich fasziniert.

Auch, wenn es im ersten Moment nicht so klingt, es ist ein Song zu einem Charakter aus dem My Little Pony-Universum. Um genau zu sein zu Discord. Er steht für Chaos und ist in den ersten Staffeln einer der Antagonisten.

Was ich an Aviators sehr zu schätzen weiß snd vorallm die Texte 😉 Also hört genau hin oder schaut sie euch auf YouTube an. Sie stehen für gewöhnlich unter den Videos in der Beschreibung. Mir gefallen sie jedenfalls ganz besonders.

 

 

 

Buchempfehlung: Nora Bendzko – „Wolfssucht“

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Nach meinem Durchhänger habe ich noch einiges an Bogpost nachzuholen, die ich die ganze Zeit im Hinterkopf hatte. Einer davon ist meine Empfehlung von Nora Bendzkos Galgenmärchen „Wolfsucht“. Eine Empfehlung an Freunde von realistischen Darstellungen sehr düsterer Märchen, bei denen wirklich kein Blatt vor den Mund genommen wird.

Es ist das Märchen von Rotkäppchen, mittem im Dreißigjährigen Krieg. Das bisher verschonte Heimatdorf Irinas wird überfallen. Sie flieht mit ihrer Schwester und ihren Eltern in den Wald, zum Dorf der Großmutter. Doch noch während der Flucht tritt das erste Mal der Wolfsmensch in Erscheinung, der das versteckte Dorf seit Jahren in Angst und Schrecken versetzt, und töten Irinas Schwester.
Von da an ist es die Geschichte eines traumatisierten Mädchens.

Ich finde es sehr faszinierend, was man aus den verharmlosten Märchen herausholen kann, wenn man diese realistisch angeht. Märchen sind zwar alte Geschichten, doch in der Neuzeit werden sie oft verklärt – den Brüdern Grimm und Disney sei Dank.
Nora Benszko schafft es jedenfalls, die andere Seite an Märchen sehr mitreißend zu zeigen. Und an manchen Stellen musste ich wirklich schlucken. Dennoch hat mir das Buch gefallen. Es lässt einen sehr nachdenklich zurück. Und das ist gut. Ich mag es, wenn Bücher einen zum Nachdenken anregen und aufrütteln.
Es steht also fest: Ich werde auch weitere Galgenmärchen lesen.

 

Wolfssucht

nora-bendzko_wolfssucht

Autor: Nora Bendzko

Verlag: epubli

ISBN: 978-3741895784

Durchhänger beendet …

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Heute, am 1. Januar 2018, erkläre ich meinen schon seit November andauernden Durchhänger für beendet.
Das Aufraffen beginnt mit etwas richtigem Urlaub und einer Re-Organisation meines Alltags. Es benötigt noch etwas Struktur, noch ein paar Ideen für Zeitfenster tagsüber, die ich mir irgendwie einräumen muss um Dinge rund ums Schreiben erledigen zu können, aber auf meine Abende kann ich nicht zählen; weder geistig noch körperlich. Also muss ich es anders angehen.

Außerdem habe ich natürlich Planungen für 2018, die ich auch durchziehen möchte. Denn, wenn ich mir etwas vornehme, mache ich es für gewöhnlich ja auch.
Also wird mein 2018 Folgendes erledigt:

  • Meine Monsterjäger, die ich im NaNoWriMo geschrieben habe, endlich beenden. Ein paar Kapitelchen fehlen noch, dann ist das erste Buch geschrieben.
  • Mein Haus ohne Zeit nochmal durchgehen und endlich mal wieder auf Verlagssuche gehen.
  • Überarbeitung für die Monsterjäger und weitere strategische Überlegungen für den Blogroman Heimsuchung will ich auch. Vielleicht reicht das Jahr dazu ja wirklich auch noch aus.

Planung ist schon mal ein guter Anfang 😉 Umsetzung folgt.