Zwischenspiel: Gedichtchen

Gepostet am Aktualisiert am

Da mir gestern irgendwie zu viel im Weg stand, um meinen geplanten Blogpost fertig zu machen, hole ich heute in aller Kürze ein kleines Zwischenspiel nach. Stillschweigend eine Woche nichts posten mag ich nicht, also wenigstens mit Verspätung etwas lustiges 😉 Ein kleines Zitat, dass ich dank meiner Kinder im Moment dauernd zu hören bekomme:

Das Pferd, es hat vier Beine dran
Damit es besser laufen kann
Es läuft nach rechts, es läuft nach links
Vorne wieherts, hinten stinkts

Aus: Ritter Rost und die Bauchredner (Hörspiel)

Weitere schöne Ritter Rost-Gedichte gibt es bei Jörg Hilbert 😉

Inspiration: Epica mit „Canvas of Life“

Gepostet am

Aus Konzentrations- und Zeitmangel gibt es heute wieder mal nur etwas Musik als Inspiration 🙂 In der letzten Woche habe ich vornehmlich nach Live-Auftritten verschiedener Sängerinnen aus Symphonic Metalbands gesucht. Meistens sind es die Stimmen der Frontfrauen, die ich sehr faszinierend finde und bei denen ich auch gerne feststelle, wie sie ohne das Drumherum eigentlich klingen.

Gestoßen bin ich dabei auf eine Band, mit der ich bereits mehrmals versucht habe, mich auseinanderzusetzen: Epica. Und jetzt endlich habe ich mich auch mit der Musik angefreunden.

Epica ist meines Erachtens einfach keine Band, die so sehr zum mitsingen oder mitträumen anregt, wie meine sonstigen Lieblinge. Aber die Musik an sich ist unheimlich faszinierend – und so auch die Stimme der Sängerin. Simone Simons hat eine unglaubliche Stimmkontrolle 🙂

Hier also eine Unpugged-Version eines meiner Lieblingslieder von Epica: „Canvas of Live“:

Mein Schreibmonat: Mai 2017

Gepostet am

Der Monat Mai gehörte definitiv meinem Blogroman 🙂 Und im Grunde habe ich meine Vorhaben sogar ganz gut geschafft.

Blogroman

Die Betadatei habe ich fertig gemacht und die Überarbeitung begonnen. Es läuft also zumindest alles nach Plan.

Stand der Überarbeitung 22 von derzeit 132 Seiten.

Monsterjäger

Die Frage, welche Charaktere ins Team „Monsterjäger“ dürfen ist geklärt, der Plot entsprechend überdacht – aber noch nicht festgehalten.

 

Planung für Juni

  • Mindestens ⅔ des Blogromans überarbeiten.
  • Titelbild für den Blogroman fertig machen.
  • Erste Planung für die Veröffentlichung.
  • Immer noch Charakterentwicklung der Monsterjäger verbessern ^^ Meine Protagonistin braucht Feinschliff, irgendwie.

Zur #Autorinnenzeit

Gepostet am

Bevor der Mai ganz vorbei ist, wollte ich zumindest noch einen Artikel zur #Autorinnenzeit beitragen, die Sven Hensel ins Leben gerufen hat.

Ich habe hin und her überlegt, denn: Welchen Beitrag könnte ich am besten leisten? Es ist keine leichte Entscheidung. Wenn ich meinen Bücherschrank betrachte, springen mir viele wunderbare Romane von Autorinnen ins Auge. Von Astrid Lindgren über Cornelia Funke bis hin zu Ilona Andrews stehen alle möglichen Bücher von Autorinnen in meinem Regal; selbst nachdem ich die letzten Jahre aus Platzmangel immer wieder massiv aussortieren musste. Behalten habe ich wirklich nur jene Bücher, die mir sehr gut gefallen haben und die ich einfach nicht hergeben wollte.

Aber fangen wir mal am Anfang an, nämlich bei den Autorinnen.
Im Kontext der Autorinnenzeit lieferte mir Twitter viele viele Aussagen, die sich Autorinnen anhören müssen, die ein Autor sicher niemals zu hören bekam. Oder glaubt ihr, jemand hätte Stephen King jemals gefragt, wer sich denn um seine Kinder kümmere, während er schreibt?
Ich gebe zu, diese Art von Sprüchen kenne ich als berufstätige Mutter nur zu gut. Aber die Frage, warum man als Frau nicht mehr mit Romantik schreibt, brachte mich doch sehr ins Grübeln. Immerhin ist die einzige Sparte im Fantasy, mit der ich so rein gar nichts mehr anfangen kann, die Romantasy. Romantik? Wenn es in die Geschichte passt, kein Thema. So was birgt immer schönes Konfliktpotential. Allerdings wird es sicherlich so schnell kein Hauptthema bei mir sein. Da gibt es wirklich Wichtigtes als Beziehungskisten.

Irgendwann im Laufe des Mai stand ich schließlich in meiner Lieblingsbuchhandlung. Ich hatte etwas Zeit zum Stöbern und überflog die eigentlich gut sortierte Fantasy-Ecke. Allerdings fiel mir auf, dass es wirklich kaum Bücher von Autorinnen gab. Nicht mit vollem Namen und auch nicht mit abgekürzten Vornamen. Es gab in der Fantasy-Ecke ein einziges Buch von einer Autorin. Und wieder grübelte ich.
Warum ist das so? Warum wird man als Frau so oft schräg angesehen, wenn man einfach nicht in das Klischee passt? Zum Glück kann ich behaupten, dass mir selbst diese Art von Klischeedenken bisher nur als Mutter begegnet ist. Sobald frau Mutter wird, werden Erwartungen in einen gesetzt. Jedes Mal, wenn der Mann mit stolz berichtete, dass ihn jemand gelobt hätte, weil er sich um die Kinder kümmere, wurde mit das klar. Keine Frau, vor allem keine andere Mutter, käme jemals auf die Idee, eine Mutter dafür zu loben. Von Müttern wird einfach erwartet, dass sie sich gut um ihre Kinder kümmern und fertig. Da scheint es schon oft bedauernswert zu sein, wenn frau arbeitet.
Offensichtlich zieht sich dieses Phänomen durch sämtliche Lebensbereiche. Es gibt Klischees, die bedient werden wollen und durch die Erwartungen freigesetzt werden. Und ja, die gibt es bei Männern und Frauen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen.

Der Konsens meiner Überlegungen ist also: Hört einfach auf damit! Hört auf, danach zu schauen, ob jemand männlich oder weiblich ist und denkt nicht in Vorurteilen. Ihr macht damit anderen nur das Leben schwer. Männern und Frauen und Kindern.
Die #Autorinnenzeit ist dazu gedacht den Fokus auf die weiblichen Autoren zu richten, die genauso gut und schlecht schreiben, wie männlichen Autoren. Also, schaut doch einfach nicht auf den Autorennamen, wenn ihr das nächste Buch kauft. Schaut auf den Inhalt. Und wenn er euch gefällt ist es doch völlig egal, wer das Buch geschrieben hat.

 

 
Weitere schöne Beiträge zur #Autorinnenzeit findet ihr übrigens unter Anderem bei:

 

 

 

Wortklaubereien: Und sie versuchten, aber es ging nicht …

Gepostet am

Zur letzten Überarbeitung meines Blogromans habe ich mir eine Beta-Datei zusammengestellt, in der ich all die bedenkenswerten Kommentare meiner Betaleser gesammelt habe. Bereits während ich die Datei zusammenstellte, fiel mir eines auf: Beide Perspektivträger versuchen es immer nur. Sie versuchen leise zu sein, sie versuchen nicht zu atmen oder versuchen etwas zu ignorieren.

Als ich das bemerkte, ging mir eine Szene aus einem meiner Lieblings-Disneyfilme durch den Kopf. Jene Szene, in der sich Arielle* bei ihrem Vater für die versäumte Vorstellung entschuldigt und ihr Freund Fabius ihre Abwesenheit rechtfertigt.
Fabius redet sich um Kopf und Kragen:

Also zuerst hat uns dieser Hai gejagt. Ja, äh, ja. Und wir versuchten, aber es ging nicht. Und er Grrrr! Und Wir Boaw! Aber dann kam diese Seemöve und erzählte dies und das und das und jenes.
(Synchronisation von 1989)

Und jedes Mal, wenn ich diese Szene im Kopf habe, weiß ich: Das sind all die schönen Stellen, an denen ich zwangsläufig deutlicher werden muss, sonst rede ich mich noch wie Fabius um Kopf und Kragen.

Zugegeben, dem Kontext meines Blogromans kann man letztlich entnehmen, dass die Versuche meistens fruchten. Allerdings, warum versuchen, wenn sie es doch einfach machen können? Das Machen ist es, was fehlt. Ich will keine Versucher, ich will Macher.
Also, liebe Charaktere, lasst doch die Versuche und tut einfach etwas! 😉

 

 

 

* Wer zu Arielle Erklärungsbedarf hat – so unwahrscheinlich mir das auch erscheint – dem rate ich, den Disney-Film zu schauen oder eine Tochter, Nichte oder Enkelin zu fragen. Sicherlich können diese aufklären.

Fingerübung: A-Z-Geschichte in Horror

Gepostet am

Als sie die Treppe hinabsteig, wusste sie es bereits: Böses lauerte hier unten.
Ceyline erreichte die unterste Stufe, die Rechte verkrampft um eine Axt geklammert. Die Pfützen im Boden spiegelten das Licht der Taschenlampe und warfen es an die feuchten Wände. Eine große Spinne husche durch den Lichtkreis und Ceyline lief es kalt den Rücken hinunter. Fünf Meter trennten sie von einem gähnenden tiefschwarzen Loch, in dem die Spinne verschwand. Gegruselt hatte sich Ceyline immer gerne, doch dies hier war blanker Horror. Heute war sie in einen dieser Horrorfilme geraten, in denen ein Freund nach dem anderen abgeschlachtet wurde. In denen nur einer am Ende übrig blieb und nur mit Glück überlebte. Jetzt stand sie hier und richtete das Licht der Taschenlampe auf das Loch. Konnte dieser Film ein gutes Ende nehmen?
Langsam hob Ceyline die Axt und ging auf das Loch zu. Monster waren real und was real war, konnte man töten. Noch verkroch es sich in der Tiefe, doch Ceyline konnte es zischen hören. Ohrenbetäubend laut zischte es und doch so leise, dass niemand außer Celine es vernahm. Plötzlich regte sich die Schwärze vor ihr und sprang auseinander. Quer in alle Richtungen sprangen Spinnen hervor. Reaktionsschnell schwang Ceyline die Axt. Spinnen krabbelten über ihre Arme, ihre Beine und ihr Gesicht. Tiefer Ekel ließ sie kreischen, ließ sie wanken und die Augen zusammenkneifen. Ungelenk, ohne etwas zu sehen, holte sie mit der Axt aus. Vor ihr wurde das Zischen lauter und Ceyline ließ die Taschenlampe fallen. Wieder und wieder schlug sie mit beiden Händen zu. X-mal schlug sie daneben, taumelte um das Loch herum und zielte auf das Zischen. Zuletzt verlor sie den Halt, doch die Axt traf ihr Ziel.

Mein Schreibmonat: April 2017

Gepostet am

Es ist, wie es immer ist: Planungen werden von diversen Seiten dann doch unterbrochen. Leider bin ich im April nicht ganz so gut vorangekommen, wie gehofft.

Blogroman

Vier Betaleser haben bisher Rückmeldung gegeben, drei davon habe ich in eine Sammeldatei der Betakommentare übertragen.

Monsterjäger

Die Ideen zu den Monsterjägern wachsen weiter. Entstanden sind bereits einige Szenen zum Einschreiben der Protagonistin.

Lilliy Lichtmaus

Unerwarteter Weise konnte ich eine Lilly Lichtmaus-Geschichte noch ein letztes Mal durchgehen 😉

 

Geplant für Mai:

  • Einarbeiten der Kommentare von Beta 4 (und 5).
  • Beginnen der weiteren Überarbeitung des Blogromans.
  • Weitere Planungen für die Monsterjäger mit übereinkommen, welche Figuren nun in das erste Buch wirklich hineindürfen
  • Plotten 🙂