#5books zum #WelttagdesBuches

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Heute ist also Welttag des Buches. Und es ist Sonntag, also Zeit für einen Blogpost meinerseits. Das lässt sich eigentlich toll kombinieren, könnte man denken. Ließe es auch, wenn ich nicht erst im Laufe der letzte Woche gemerkt hätte, dass wir ja schon wieder auf Ende April zugehen.
Also hatte ich für heute keinen Plan von nichts und bin deswegen heil foh, dass ich dank Twitter über den Hashtag der BartBroAuthors #5Books gestoßen bin. Man soll seine fünf Buchlieblinge präsentieren.

Dann mache ich das doch glatt. Und ich kann es mir einfach machen, denn es gibt nur einen Liebling, über den ich in meinem Blog noch nicht geschtrieben habe. Das muss ich Gelegenheit definitiv ändern 😉

Hier also meine fünf Lieblingsbücher:

Drachenzähmen leicht gemacht
Ja, eigentlich ist damit mein Buchkontingent schon aufgebraucht, denn mittlerweile sind acht Bände davon in Deutsch auf dem Markt. Aber ich finde die Reihe toll! Also startet doch einfach mal mit dem ersten Buch und bitte, erwartet nicht, dass es wirklich etwas mit den Filmen gemein hat. Hat es nicht und das ist auch gut so.

Die Buchmagier
Auch der Start einer Reihe, bei dem ich derzeit auf den dritten Band warte 🙂 Übrigens empfehlenswert für alle, die einen Hang zu etwas ungewöhnlichen Charakteren haben und Doctor Who-Fans.

Kinder des Nebels
Seit langem ohnehin einer meiner Lieblingsautoren. Und auch dieses Buch ist nur der Auftackt zu einer wirklich guten Reihe, die mich unheimlich fasziniert hat und die ich wirklich nur weiter empfehlen kann.

Der Name des Windes
Ja, auch das zählt zu meinen Lieblingsbüchern. Die Art des Autoren, komplexe Inhalte so darzustellen, dass man sich als Leser wirklich richtig intelligent fühlen kann, fand ich total faszinierend.

Momo
Ungebrochen zählt es seit Jahren (Jahrzehnten?) zu meinen Lieblingsbüchern. Sowohl die Thematik als auch der Stil von Michael Ende ist einfach zeitlos (und nein, das soll kein blöder Kalauer sein ^^).

Ein paar Marketinggedanken

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Eigentlich ist Marketing überhaupt nicht mein Ding. Ich gedenke auch nicht unter die Selfpublisher zu gehen, dazu neige ich viel zu sehr zur Freigebigkeit (schließlich sollen die Leser ja vor allem Spaß beim Lesen haben) und kann mich selbst viel zu schlecht verkaufen.
Besonders Letzteres ist aber auch ein Grund, weswegen ich einen Blogroman veröffentlichen möchte. Da kann ich einfach meinen eigenen Stil für mich sprechen lassen. Und ich persönlich mag freie Inhalte im Web. Denn frei heißt ja nicht gleich, dass es Schrott sein muss. Hinter vielen freien Angeboten steckt aber natürlich auch ein Marketingkonzept.

Darüber nachgedacht habe ich nun zum ersten mal im Zuge der freien Webserie RWBY von Rooster Teeth. Nur per Zufall bin ich drüber gestolpert, dennoch hat sie sich zu der derzeitigen Lieblingsserie beider Kinder und mir gemausert. Fasziniert hat mich die Serie unter anderem wegen ihrer Musik. Mit solch rockigem Sound ist selten eine Serie unterlegt und das mag ich bekanntlich ja sehr gerne. Was tut Frau also, wenn sie eine Serie hat, die sie gut findet und dann auch noch gute Musik dabei ist? Klar, sie schaut nach, ob sie die Musik auch irgendwo auftreiben kann. Und siehe da, Amazon sei Dank konnte ich die Musik kaufen. Die DVD’s werden sicherlich bald folgen.
Sohnemann hat sich der Suche angeschlossen und noch viel mehr Merchandisingartikel gefunden. Es gibt Bettwäsche und Poster und er hat sogar die Waffen in Cosplayformat gefunden (denn welches Kind möchte nicht gerne eine übergroße Sense schwingen ^^).
In wieweit das alles noch von Rooster Teeth indiziert ist, weiß ich nicht, aber das Konzept zieht. Und es ist nicht das erste Mal, dass mir das Konzept begegnet.

Die Möglichkeiten, die das Web bietet, wurde mir zum ersten Mal bewusst, als ich auf Dr. Horrible’s Sing-Along Blog stieß. Die Macher dieses schönes Musicals sind Joss Whedon und seine beiden Brüder, also musste ich es mir ansehen und es hat mir sehr gut gefallen – keine Überraschung. Noch habe ich nichts von Joss Whedon gesehen, dass mir nicht gefallen hätte. Also habe ich getan, was ich in solchen Fällen meistens tue und habe mir Musik und DVD besorgt. Ich investiere nun mal gerne mein Geld, wenn ich weiß, was ich davon habe.
Ähnlich geht es mir auch mit diversen Bands. Auf Musik kann ich nur aufmerksam werden, wenn ich sie höre. Eine meiner Lieblingsbands zum Beispiel, Lyriel, habe ich nur durch Zufall beim Stöbern entdeckt. Auf ihrer Website hatten sie viele ihrer Songs als freie Downloads angeboten und ich konnte mich einhören. Das Resultat: Sie haben einen treuen „Fan“ gewonnen, denn wenn etwas Neues kommt, kann ich darauf zählen, dass es gut ist. Und falls nicht, ärgere ich mich zwar, halte es aber nicht für rausgeschmissenes Geld. Das nächste Album wird dann bestimmt wieder besser. Ein ähnliches Prinzip verfolgt wohl auch Amazon mit seinen Prime-Angeboten. Insbesondere bei der Musik, die man sich da kostenlos anhören kann, bin ich bereits schwach geworden.

Dieses Stöbern und einen ersten Eindruck gewinnen ist übrigens auch der Grund, weswegen ich mir meine Bücher am allerliebsten in der Buchhandlung aussuche: Ich kann sie anfassen, reinschnuppern, sehen, wie es ist, bevor ich es kaufe. Und meistens habe ich ein sehr gutes Gespür dafür, welches mir gefallen könnte und welches nicht.

Sicherlich werde ich für meinen Blogroman kein richtiges Marketingkonzept erarbeiten. Dennoch ist es wohl genau der Gedanke, der dahintersteckt: Wer diese Geschichte mag, wird auch andere von mir mögen. Fehlt nur noch, dass sie veröffentlicht werden 😉

Lilly Lichtmaus und das Dickkopfkind

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Im letzten Monat habe ich mich vornehmlich den Lilly Lichtmaus-Geschichten gewidmet. Lilly Lichtmaus ist die eigens von meiner Tochter erfundene Superheldinnenfee – und da liegt das Problem.

Die erste Geschichte, die ich schrieb, brachte Töchterchen zum schmollen. In dieser Geschichte ist Lilly Lichtmaus leider ein ganz klein wenig verschnupft und Töchterchen weigert sich das gut zu finden. Lilly Lichtmaus ist eine Superheldinnenfee und die wird NIEMALS krank. Diese Geschichte will sie also gar nicht mehr hören. Aber ohne Schnupfen funktioniert diese Geschichte leider nicht.

Die nächste Geschichte war mehr nach Töchterchens Geschmack. Doch jetzt, nach der Überarbeitung, passt Töchterchen wieder etwas nicht mehr in den Kram. Lilly Lichtmaus hat doch wieder ihre richtigen Flügel und keine Roboterflügel mehr!
Äh ja. Mein Fehler. Ich hätte, Töchterchen eben keine Feenflügel zu Weihnachten schenken, sondern besser Roboterflügel. Leider funktioniert die Geschichte nicht ganz so gut, wenn Lilly keine Roboterflügel hat.

An Geschichte Nummer drei nun hat Töchterchen – zum Glück – bisher nichts auszusetzen; einmal davon abgesehen, dass ich nicht wie gefordert darüber geschrieben habe, wie Lilly Lichtmaus auf Pokemonfang geht.

Um wirklich alle neuen Ideen einzubauen, die Töchterchen so aufbringt, müsste ich wohl entschieden schneller schreiben. Aber mmerhin sersteht Sohnemann die Ironie hinter den Geschichten; ihm gefällt sie 😉

Mein Schreibmonat: März 2017

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Der Monat März gut gelaufen, so rein schreiberisch. Was ich mir vorgenommen hatte, habe ich geschafft 🙂 Es gab zwei Überarbeitungen und eine neue Geschichte zu Lilly Lichtmaus. Eine weitere wäre ein Gimmik gewesen, das nicht in meiner Zeitplanung berücksichtigt gewesen war.

Überarbeitet:

Lilly Lichtmaus und die Monsterwolke
Lilly Lichtmaus und der Roboterdrache

Neu hinzu kam:

Lilly Lichtmaus und die Schattenfee

Ststus: Erstes Vorlesen ergab, die erste Hälfte ist tauglich und witzig, die zweite Hälfte nicht. An einem vorlesetauglichen.Kampf muss ich wohl noch arbeiten.

Geplottet

Ein ganz klein wenig Monsterjäger.

Buchempfehlung: „Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet“ von Alan Bradley

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Irgendwie entsprach dieses Buch nicht meinen Erwartungen, eine Enttäuschung war es war es allerdings deswegen lange nicht. Ich erwarb es in meiner Lieblingsbuchhandlung, es stand dort in der Fantasy-Ecke. Von Fantasy ist daran allerdings nichts zu merken. Nein, es handelt sich um einen waschechten Krimi mit einer jungen aber sehr überzeugenden Protagonistin.

Flavia de Luce, die jüngste von drei Schwestern, lebt mit ihrer Familie etwas abgelegen auf einem alten Landsitz. Bis darauf, dass sich die drei Geschwister des Öfteren in die Wolle bekommen, scheint dort nicht viel zu passieren. Jede geht ihren eigenen Interessen nach. Flavias Leidenschaft ist die Chemie. Als sie nach einem Streit zwischen ihrem Vater und einem Unbekannten plötzlich eine Leiche im Gurkenbeet findet, beginnt sie sich ihr Interesse an analytischen Dingen zunutze zu machen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Herausragend an diesem Buch ist sicherlich die Protagonistin Flavia. Sie ist neugierig, analytisch und sehr intelligent und gerade mal elf Jahre alt. Durch die Ich-Perspektive wirkt sie jedoch sehr lebensecht. Auch ohne zu wissen, wo und wann der Roman spielt, hätte ich sicherlich schnell erraten, dass Flavia nur Britin sein kann.
Allerdings blieben durch die Perspektivwahl leider auch einige Fragen für mich als Leserin ungeklärt. Immerhin ging es um einen Mord. Und auch, wenn Flavia diesen lückenlos aufklärt, so gab es doch zumindest einige Stellen, an denen sich auch eine andere Sichtweise auf die Dinge interessiert hätte. Zum Beispiel die ihres Vaters oder des Inspektors.

Auf jeden Fall ist der Roman absolut lesenswert 😀 Der komplexe Fall ist gut durchdacht und beinhaltet sogar Spezialwissen, dass mir als Leserin näher gebracht wurde, ohne dass ich mich dabei langweilte – und nein, ich spreche nicht von der Chemie 😉 Da weiß ich offensichtlich noch mehr, als ich dachte.
Ich jedenfalls freue mich auf weitere Abenteuer mit Flavia, denn dies war nur der Auftakt zu einer ganzen Buchreihe!

Flavia de Luce 1 – Mord im Gurkenbeet

Bild: Amazon

Autor: Alan Bradley
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
ISBN: 3442376246

Großes Kopfkino

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Es ist der Grund, aus dem ich gerne lese und noch lieber schreibe: Mein Kopfkino 🙂 Ich liebe es einfach, wenn Figuren in meinem Kopf lebendig werden! Angefacht wird das Kopfkino bei mir aber auch sehr stark von Musik. Gerade deswegen bin ich wohl auch sehr wählerisch, was „meine“ Musik angeht. Es ist selten, dass mir etwas „einfach nur gefällt“. Ich brauche ein bisschen mehr. Ich brauche entweder einen guten Songtext im Kontext mit passender Musik oder wenigstens etwas, das meine Phantasie anregt. Ich liebe es, einfach nur da zu sitzen und Musik meine Gedanken leiten zu lassen und Ideen zu produzieren.
Und manchmal möchte ich auch visuelle Unterstützung für mein eigenes Kopfkino. Dann surfte ich auf YouTube und suche nach Fan-Videos von Computerspielen oder Animes, die ich meistens gar nicht kenne, und lasse mich mit übertriebener Kampfkunst und Effekthascherei einfach einlullen. Hauptsache das Video trifft es genau auf den Punkt. Dann sind die Szenen mitreißend, eingängig und bleiben vor allem in meinem Gedächtnis haften – dank der Musik.

So bleibt es natürlich auch nicht aus, dass es genau das ist, was ich versuche in meinen Texten einzufangen, ohne auditive Unterstützung. Denn in den meisten Fällen hat ein Schriftsteller nun einmal nicht die Möglichkeit, dem Leser auch noch die passende Musik zu präsentieren. Es bleibt also nur, all das in eine Kunstform zu bringen, die alles beinhaltet; die emotionale Komponente der Musik sowie die Atmosphäre der Szene und oben drauf auch noch die Echtheit der Figuren.
Keine leichte Aufgabe, wenn ihr mich fragt. Ob es mir gelingt, weiß ich noch nicht. Aber ich habe für mich festgestellt, dass ich mein Kopfkino gar nicht genauso zu Papier bringen muss, wie ich es selbst sehe. Ich muss es so zu Papier bringen, dass der Leser weiß, was in meinem Kopf stattgefunden hat. Dem Leser präsentiere ich also meist eine etwas realistischere Variante, als diese großen Kinoeffekte, die oft in meinem Kopf passieren. Wenn der Leser es versteht und sich einfühlen kann, hat mein Kopfkino seine Arbeit geleistet und entfacht vielleicht auch eines im Kopf der Leser.

#wirsindtraumfaenger 7: Erzähle eine inspirierende Geschichte

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Wer mir Twitter bzw. Instagram folgt hat es vielleicht schon gemerkt: In diesem Jahr habe ich Challenges für mich entdeckt. Ich mache sie nicht nur gerne mit, ich lese auch gerne die Beiträge der anderen. Sie sind inspirierend und vor allem auch motivierend. Was will man mehr?

Eine Aufgabe der derzeitigen Challenger #wirsindtraumfaenger hat mir jedoch Kopfzerbrechen bereitet. Die Aufgabe lautete: Erzähle eine inspirierende Geschichte.

Ja, was soll ich da denn erzählen? Es gibt unzähliche motivierende Geschichten. Selbst, wenn ich es auf das Thema Schreiben herunterbreche kommen da noch einige inspirierende Geschichten zutage, die ich kenne. Ich könnte die Geschichte von J.K. Rowling aufwärmen, die wahrscheinlich jeder aber kennt. Wer das „Leben und das Schreiben“ von Stephen King gelesen hat, weiß auch, dass er ein Alkoholproblem hatte und es in den Griff bekam.

Kurzum, es gibt vieles und doch nichts. Die Grübelei erinnerte mich jedoch an eine Geschichte aus meinem Studium, die in meinem Gedächtnis hängen geblieben war. Eine, die mir damals wirklich das Gefühl gegeben hat, dass es mit dem Schreiben ernsthaft etwas werden könnte: John Irving ist Legastheniker.

Zur Erklärung: Nein, ich bin keine Legasthenikerin. Wie bei einigen andere kategorisierenden Maßnahmen bin ich nur knapp daran vorbeigeschlittert. Es war (oder ist?) also nur eine Lese-Rechtschreib-Schwäche, die mir auch gerne sehr schlechte Deutschnoten bescherte.

So bibliophil wie ich bin, habe ich mir nach dem Abitur trotzdem ein Studium ausgesucht, das mit Büchern zu tun hat. In meinem Studium der Bibliothekswissenschaften gab es zwangsläufig auch Kurse, die sich mit Schriftstellern und deren Literatur befassten. Und da ließ der Dozent in einem Nebensatz genau diese Tatsache fallen: John Irving ist Legastheniker. Aus meinem Studium ist nicht viel hängen geblieben, was ich in meinem Arbeitsalltag wirklich gebrauchen könnte. Aber dieser eine Satz hat es sich in meinem Gedächtnis gemütlich gemacht. Dieser eine Satz bestätigte mir, ich könnte trotz meiner Lese-Rechtschreib-Schwäche doch einfach weiter schreiben. Er unterstrich meine Einstellung, dass ich das, was ich gerne tue, einfach tun sollte, selbst wenn das Ergebnis nicht perfekt ist. Hauptsache ich mache es gerne. Und das ist doch wohl die Grundvoraussetzung für alles. Sogar für’s Schreiben.