Metapher?

Heute, während meiner morgendlichen Zug-Überarbeitungs-Phase, kam mir ein Satz in den Sinn, der mir sehr gut gefällt:

Sie hangelte sich an einem gähnenden Wissensloch entlang und drohte jeden Moment abzustürzen.

Nun war dieser Satz der letzte, bevor meine tägliche Wanderung durch Bahnhof und Straßen zu meiner Arbeit begann und mein morgens immer sehr kreatives Hirn warf plötzlich eine Frage auf: Ist das eine Metapher?

Meine Erkenntnisse in diesem Blog über Metaphern sind etwas rarer gehalten, als meine allgemeinen Erkenntnisse. Der Artikel*, auf den sich bereits meine Schreibübung „show, don’t tell“ bezog, brachte mir verständlich bei, wo der Unterschied liegt:

Zitat:

In der Metapher wird ein Ding nicht nur mit einem anderen verglichen, sondern es ist das andere.

Da es sich bei meinem Satz nicht um einen Vergleich handelt, sondern es den Eindruck erweckt, als hänge sie wirklich am Abgrund, müsste es eine Metapher sein.
Ich stelle also fest: Ich verwende Metaphern und neuerdings bemerke ich es sogar 😉

* Quelle: Das Abenteuer des Schreibens : Eine Einführung in das Kreative Schreiben für Schule, Bildungsarbeit und eigenen Gebrauch / von Renate Krier. – muk-publikation 24
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s