Gedanken zu Terry Pratchett

Letzte Woche ging die Nachricht von Terry Pratchetts Tod durch die Medien. Als ich es las, saß ich gerade mit meinen Smartphone im Wohnzimmer und gönnte mir eine Auszeit. Sohnemann war auch dabei und fragte gleich nach, warum er gestorben wäre und was er geschrieben hätte. Sohnemann kennt noch keines seiner Bücher, doch mich machte die Nachricht betroffen. Die Scheibenwelt-Romane haben mich seit meiner Schulzeit begleitet. Es sind welche der wenigen Bücher, die ich nicht nur ihres emotionalen Wertes wegen nicht mehr hergeben möchte. Es sind die wenigen Bücher, die ich mich nicht scheue immer wieder zu lesen, denn anders als bei meinen sonstigen emotionalen Lieblingsbüchern weiß ich genau, ich werde nicht enttäuscht sein; nicht vom Stil, nicht von der Geschichte und nicht von der Botschaft. Terry Pratchett ist einer der wenigen Autor, die ich seit mehr als 15 Jahren immer wieder gerne lese. Er war der Autor nach dessen Büchern ich in der Buchhandlung immer geschaut habe, um etwas zu entdecken, dass ich noch nicht kenne – und ich kenne noch lange nicht alle seine Bücher. Sein Humor war unübertroffen. Kein anderer Autor hat es so gut verstanden, mich während des Lesens zum Grinsen und Lachen zu bringen.

Mit ihm ging ein vorbildlicher Autor, der es wie kein anderer verstanden hat, Kritik in Humor zu verpacken.

Ich werde es vermissen, neue Bücher von ihm in der Buchhandlung finden. Doch eines steht fest: das nächste Vorlesebuch für Sohnemann wird eines seiner Jugendbücher sein! 🙂

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