Schreiben ist ansteckend

Am Wochenende erkundigte sich Sohnemann bei mir, ob er den eine Geschichte zu dem Buch schreiben durfte, das wir gerade (vor)lesen: Worrier Cats. In die Wildnis: Bd. 1 von Erin Hunter. Anfang dieser Woche verkündete Sohnemann, als ich vorlesen wolle, er wolle lieber selbst etwas schreiben.

Er gab mir die Erlaubnis, es abzutippen und hier einzustellen. Und ich – ganz die stolze Mama und Möchtegernautorin – mache das auch glatt!
Hier also die angefangene Fanfiction eines Zweitklässlers 😉

Kapitel 1
Am Zweibeinerort leben Leon und Wulle. Sammy ist schon lange weg, aber Leon wollte hinterher. Aber er kann nicht und wollte ausbrechen. Er will auch in der freien Natur leben.
Als die Besitzer weg gingen, haben sie ausversehen das Fenster aufgelassen und Leon konnte fliehen. Als er im Wald war, hörte er eine Stimme. „Wer bist du!“, sagte die Stimme.
„I-ich bin ein Freund von Feuerpfote.“
„Aha“, sagte die Stimme.
„Und wer bist du?“
„Ich bin Tigerkralle. Du bist noch nicht beim Tierarzt gewesen.“
„Stimmt. Äh …“
„Ja, gut, ich weiß schon. Komm mit.“
Und Leon lief hinterher.

Kapitel 2
Als sie dort waren, hatte Leon Feuerpfote sofort entdeckt. Aber Feuerpfote fragte Leon: „Was machst du denn hier?“
Blaustern sagte aber: „Noch ein neuer Krieger. Gut gemacht, Tiegerkralle. Ich bin Blaustern.“
„H-hallo.“
„Feuerpfote kennt du ja schon.“
„Ja“, sagte Leon.
„Du brauchst einen neuen Namen.“
„Wer? Ich?“
„Ja, du.“
„Ohmeingott, Ohmeingott, Ohmeingott!“
„Du heißt ab jetzt Goldpfote.“

Kapitel 3
Goldpfote strahlte vor Freude.
„Du wirst der Anführer von Feuerpfote, Graupfote und Rabenpote sein. Und übermorgen wird es ziemlich kalt. Ihr müsste einen warmen Unterschlupft machen und einen ganz großen Berg Frischbeute fangen. Und Goldpfote macht den Plan. Also, gehe jetzt zu deinen Freunden“, sagte Blaustern.

„Was hat dich eigentlich hier her geführt?“, fragte Feuerpfote.
„Ich wollte auch in der freien Natur leben“, sagte Goldpfote.
„Wie lautet der Plan jetzt?“, fragte Rabenpfote.
„Wir brauchen einen Unterschlupft!“

PS: Ergänz und korrigiert habe ich übrigens nur die Satzzeichen. Der Lesbarkeit wegen. Und ja, das ist natürlich verbesserungswürdig, aber dazu komm ich erst, wenn ich Sohnemann damit nicht mehr entmutigen kann 😉

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