Alltagsschreibintegration (Beitrag zur Blogparade #SchrebenüberdasSchreiben)

Autor_innenfrühstück: Kaffee, Obst und Netbook.

Schreiben über das Schreiben.
Wenn ich mir die Phrase durch den Kopf gehen lasse, dann muss ich sagen: Ja, habe ich schon vielfach gemacht. Unter anderem ja auch hier. Aber da der Blog ja nun lange brach lag, dachte ich, es ist doch zumindest ein guter Einstieg. Und ein passemdes Thema, nachdem ich mir Gedanken gemacht habe, wie mein Blogkonzept in Zukunft aussehen soll. Denn Autorenleben bedeutet Schreiben. Da kommt mir die Blogparade von Stephanie Müller also gerade recht.

Schreiben im Autorinnendasein

Mit meiner neuen Lebenssituation hat sich mein Schreiballtag eigentlich kaum geändert. Eigentlich hat sich mein ganzer Alltag kaum geändert – bis darauf, dass ich mehr Energie für meine Kinder habe und obendrein noch mehr Ruhezeit bekomme.

Mittlerweile habe ich in meinem Möchtegernautorenleben schon einiges an Konzepten ausprobiert, die zumindest immer eine Weile funktioniert haben. Ich habe versucht abends zu schreiben, bin morgens früher aufgestanden und habe vor der Hunderunde geschrieben oder auch danach nochmal – teilweise mit meinem Töchterchen auf dem Schoß. Ich habe meine Mittagspausen im Brotjob ausgenutzt oder meinen Kindern gesagt, sie sollen mich jetzt mal eine halbe Stunde alleine lassen.
Und bei all dem habe ich zwei essenzielle Dinge festgestellt:

  • Ich bin Lärche. Sobald ich aufstehe, bin ich wach. Meine Wahlzeit für konzentriertes Arbeiten ist also morgens.
  • Alle wichtigen Dinge müssen dafür erledigt sein, damit ich auch die innere Ruhe habe, mich von meinen Ideen mitnehmen zu lassen. Das umfasst im Alltag also die Morgenroutine. Der Hund muss spazieren gewesen und die Kinder müssen in der Schule angekommen sein.

Sind diese Voraussetzungen gegeben, kann ich mich gut auf das Schreiben – und alles, was damit zusammenhängt – konzentrieren. Und ja, es bedeutet, ich schreibe noch immer viel im Zug auf dem Weg zum Brotjob.

Aber das sind nur meine Idealbedingungen. Fällt bei den Kindern etwas an, wie Krankheit, Ausflüge oder gar Ferien, gestaltet sich das ganze schon wieder schwieriger. Da bin ich dann Rabenmutter und versuche zumindest ein wenig die Medienzeit der Kinder zu nutzen; wenn schon alle vor Bildschirmen sitzen, dann darf ich das immerhin auch.
Auch beim Brotjob können Dinge aufschlagen, die mir meine Schreibzeit nehmen – und sei es nur ein Termin außerhalb meines Büros.

Und was schreibe ich so?

Wer mir im Social Media schon begegnet ist und mich vielleicht ein bisschen „verfolgt“, wird sicherlich schon festgestellt haben: Ich bin Fantasyautorin. Selbst mein Hang zu Krimis drückt sich letztlich in einer Fantasyumgebung aus. Ich liebe dieses Gerne einfach, in (fast) all seinen Ausprägungen! Es bietet die Möglichkeit, Dinge auf andere Art darzustellen und sich über einen anderen Hintergrund mit schwierigen Themen auseinanderzusetzen.
Wer nun genauer wissen möchte, wovon ich spreche, darf sich gerne in meiner Rubrik Gedankengut umschauen

Anders allerdings die Texte in meinem Brotjob, denn zumindest ein Teil davon hat tatsächlich ebenfalls mit Schreiben zu tun. In diesem Fall „Schreiben im Internet“. Sie müssen schnörkellos und verständlich sein, knapp und aussagekräftig. So gerne ich auch schreibe, manche davon sind ein notwendiges Übel, denn Geschichten schreiben macht viel mehr Spaß.

Fazit

Hat das Schreiben wirklich ein Fazit? Ich weiß es nicht. Ich schreibe gerne und das wird sich nie ändern. Ich liebe es so sehr, dass es in meinem Alltag seinen unumstößlichen Platz gefunden hat, zwischen Familie, Job und Haushalt. Und das ist die wichtigste Erkenntnis des ganzen Beitrags.

PS: Das mit dem Taggen verkneife ich mir nun 😉 Einfach weil ich diesen Beitrag nun wieder kurz vor knapp schreibe.

Noch zwei interessante Beiträge zur Blogparade

  • Den eigentlichen Prozess und wie man sich im Schreiben verlieren kan, hat hat Krumpelkram in seinem „Last Minute“-Beitrag sehr schön beschrieben.
  • Wie das ist, sich selbst beim Schreiben zuzuhören, erfahrt ihr in dem Beitrag Schreiben über das Schreiben bei Traumspruch.

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