Charakterbilder im Manga-Style

Ich habe mal wieder ein kleines Tool entdeckt, mit dem man Avatarbilder machen kann – oder wie in meinem Fall – Charakterbilder. Die Seite heißt www.faceyourmanga.com.
Mein Kopfkino findet zwar nicht als Manga oder Anime statt, aber dennoch finde ich die Bilder ganz passend.

faceyourmanga.com: Mika
faceyourmanga.com: Mika

Mika
faceyourmanga.com: Jarek
faceyourmanga.com: Jarek

Jarek
faceyourmanga.com: Alena
faceyourmanga.com: Alena

Alena
faceyourmanga.com: Silva
faceyourmanga.com: Silva

Silva
faceyourmanga.com: Sananka
faceyourmanga.com: Sananka

Sananka
faceyourmanga.com: Kyle
faceyourmanga.com: Kyle

Kyle
faceyourmanga.com: Lailah
faceyourmanga.com: Lailah

Lailah
faceyourmanga.com: Marius
faceyourmanga.com: Marius

Marius
faceyourmanga.com: Nuora
faceyourmanga.com: Nuora

Nuora
faceyourmanga.com: Winter
faceyourmanga.com: Winter

Winter
faceyourmanga.com: Liliana
faceyourmanga.com: Liliana

Liliana
faceyourmanga.com: Vyncent
faceyourmanga.com: Vyncent

Vyncent
Advertisements

Schuhgedanken

​Anders, als bei den meisten Frauen, sind Schuhgedanken bei mir durchaus etwas Ungewöhnliches. Ich mache mir nicht viel aus Schuhen. Hauptsache sie sind schlicht, dunkel und bequem. Meine Schuhgedanken galten auch nicht meinen eigenen Schuhen, sondern denen meiner Charaktere.

​Schon oft ist mir aufgefallen, dass die Schuhe in der Fanatsy-Literatur vernachlässigt werden. Im Fernsehen wundere ich mich manches Mal, weswegen die Figuren unangebracht hohe Schuhe tragen; Warum trägt Captain Kathryn Janeway aus Raumschiff Voyager bitte immer Schuhe mit hohen Absätzen? Aber in den Büchern, die ich lese, werden Schuhe nie erwaehnt. Eine der Hauptpersonen in meiner derzeitigen Lektüre ist eine Diebin, die allerdings auch gerne mal einen Ball besucht. Aber welche Schuhe sie wann trägt, wird nicht erwähnt – vielleicht wäre das auch zu langweilig, selbst für mich.
​Trotzdem, warum sollte ich mir nicht einmal Gedanken um die Schuhe meine Charaktere machen? Auch die Schuhe müssen dem Charakter entsprechen. Und jede meiner Damen hat auch ihre eigene Meinung:

Mika zum Beispiel trägt eigentlich nur bequeme Schuhe – oder aber gar keine. Im Winter Stiefel, im Sommer eventuell Sandalen. Bevor sie aber Schuhe anzieht, die ihr nicht passen oder die am Ende auch noch irgendwo zwicken, geht sie viel lieber barfuß; was für alle Arten von Absätzen gilt. Wahrscheinlich läuft niemand mit Absätzen so unelegant, wie Mika.

Alena hingegen ist ein Fan von schicken Schuhen. Sie würde sich wohl auch in welche quetschen, die nicht passen, weil sie gut aussehen. Ich denke, sie bevorzugt sogar Schuhe mit Absätzen. In Fantasyzeiten ist ein gut gefüllter Schuhschrank natürlich nicht gerade Gang und Gebe, wie das Klischee heutzutage behauptet, aber ich denke, Alena hat dennoch einige Paare; für verschiedene Aufträge, aus verschiedenen Epochen und und und. Schließlich muss man auf vieles vorbereitet sein, wenn man durch die Zeit reist und Alena denkt bei so etwas nun einmal auch an die richtigen Schuhe.

Fuer Baienvy sind Schuhe kaum ein Thema, sie bevorzugt eindeutig Stiefel. Ob mit oder ohne Absätze kommt auf die Situation an. In jedem Fall müssen die Schuhe aber kampfgeeignet sein.

Dafuer hat ​Sananka am liebsten feste, flache Schuhe, mit denen sie überall herumklettern kann. Zurecht kommt sie aber mit allen Arten von Schuhen, trägt etwas anderes aber wirklich nur, wenn es denn für irgendeinen Auftrag sein muss. Ihr gehen wohl auch öfter mal ein Paar Schuhe verloren. Wenn diese sie bei dem stören, was sie gerade zu erledigen hat, lässt sie sie einfach stehen.

​Ähnlich tickt auch Liliana. Schuhe nimmt sie nicht so wichtig und sorgt nur dafür, dass sie immer welche an den Füßen hat, mit denen sie auch kleine artistische Einlagen machen kann. Aber Form, Art und Höhe der Absätze sind ihr wirklich egal. Nur die Farbe muss grau oder schwarz sein.

​Für Nuora kommen eigentlich nur Ballerinas und Pömps in Frage. Sie ist zwar keine Schuhnärrin, aber sie weiß, was ihr gefällt und wenn die Schuhe auch noch so unpraktisch sind, die zieht keine anderen an.

​Edit:​
Und da habe ich doch jemanden vergessen, nämlich die Dame, der das Schuhwerk an sich am unwichtigsten ist. Lailah ist nämlich schon froh, wenn sie vernünftige Schuhe hat, in denen sie auch vernünftig ihre Arbeit erledigen kann. Die Schuhe dürfen von daher schmutzig, hässlich und zu groß sein, Hauptsache Schuhe. Wählerisch ist Lailah da ganz und gar nicht.

Charakterbilder und Ponys …

Ich konnte es nicht lassen … Wenn das eigene Kind plötzlich anfängt etwas zu mögen, das man selbst als Kind sehr gerne mochte und es noch dazu moderner und sogar besser ist, als früher, ja … dann kann es einer Möchtegernschriftstellerin schon mal passieren, dass sie plötzlich ihre Charaktere als My Little Pony umsetzt 😉

Hier also meine Damenriege als Ponys, gemacht mit dem Pony-Creator auf DevianArt:

Alena
Alena als Pony
Alena als Pony
Liliana
Liliana als Pony
Liliana als Pony
Mika
Mika als Pony
Mika als Pony
Sananka
Sananka als Pony
Sananka als Pony
Nuora
Nuora als Pony
Nuora als Pony
Lailah
Lailah als Pony
Lailah als Pony

PS: Wer Interesse hat, sich die neue Serie einmal anzusehen: Sämtliche bisherige Folgen gibt es auf YouTube und neuerdings auch im Fernsehen, vormittags auf Nicolodeon – Wobei ich die deutsche Synchronisation wie zu erwarten nicht empfehlen kann 😉

Kitschige Spielerei im Disney-Style

Ich konnte es mal wieder nicht lassen, ein paar Figuren … einzukleiden.
Durch Zufall bin ich auf die Seite Doll Divine gestoßen, eine richtig kitschige Mädchen-Seite. Dort sind viele viele kleine Spiele zu finden, in denen man Püppchen einkleiden kann. Was es früher mit Papierpüppchen und Papierkleidern gab, gibt es eben heute virtuell im Internet.

Von all den Möglichkeiten, die ich ausprobiert habe, hat mir nur der Princess Maker gut gefallen und schnell wurden daraus einige Kleiderkreationen für meine Charaktere; alle sehr im Disney-Style …

Ballkleider

Mika

Disney Princess: Mikas Ballkleida
Disney Princess: Mikas Ballkleida

Nein, die Schuhe habe ich nicht vergessen, Mika trägt nur lieber garkeine, als welche mit Abstäzen. Zudem dürfte sie kaum daran gedacht haben, sich zu dem Kleid welche zu besorgen, da ein Besuch auf einem Ball mit Sicherheit nicht ihre Idee sein dürfte 😉

Alena

Disney Princess: Alenas Ballkleid
Disney Princess: Alenas Ballkleid

Wahrscheinlich könnte (oder müsste) ich für Alena noch mehr entwerfen. Immerhin ist sie die einzige, die sich des öfteren auf Bällen aufhält.

Lailah

Disney Princess: Lailahs Ballkleid
Disney Princess: Lailahs Ballkleid

Zumindest einmal in ihrem Leben darf Lailah auf einen Ball gehen. Da braucht sie nunmal auch ein Kleid.

Liliana

Disney Princess: Lilianas Ballkleid
Disney Princess: Lilianas Ballkleid

Als Schaustellerin hat Liliana natürlich auch passende Abendgarderobe 🙂

Alltagskleider

Jasminia
Zwar nur eine Nebenfigur, aber immerhin eine, zu der diese Art von Kleidung generell wunderbar passt:

Disney Princess: Jasminias Kleid 1
Disney Princess: Jasminias Kleid 1
Disney Princess: Jasminias Kleid 2
Disney Princess: Jasminias Kleid 2

Nuora
Dieses Mal mit einem anderen Tool: Air Element. Aber ich fand das Ergebnis als alltägliches Kleidungsstück durchaus passend 🙂

Element Luft: Nuoras Kleid
Element Luft: Nuoras Kleid

Charakterinterview: Liliana

Anmerkung:
Manchmal überraschen die Charaktere mich noch immer. Ich hatte nicht erwartet, dass Liliana bei einem simplen Interview so reagieren könnte.
Aber man lernt nie aus 😉

Neugierig öffnet Liliana die Tür, ohne anzuklopfen. Sie wurde ohnehin erwartet, da konnte sie sich die Höflichkeit sparen. „Guten Abend!“, grüßte sie die Frau hinter dem Schreibtisch und grinste. „Bin ich zu spät?“ Doch eine Antwort tat sie mit einem Wink ab und schloss die Tür hinter dem schwarzen Hund, der ihr folgte. „Das ist Maé, ich hoffe, sie stört Euch nicht. Ich wollte sie nicht alleine lassen.“
Während der Hund sich auf Befehl neben den Stuhl setzt und achtsam die Schlappohren aufstellte, nahm Liliana platz und schlug bequem die Beine übereinander. „Von mir aus kann es los gehen. Was wollt Ihr wissen?“

Wie ist Euer voller Name?

„Liliana Grauwald. Von Beruf Schaustellerin, Sängerin, Tänzerin und Lebenskünstlerin“, entgegnete Liliana betont und hob bedeutend einen Finger an. „Nicht Lilli, nicht Lia, nicht Anna, nicht Lina; Liliana.“

Habt Ihr jemals einen anderen Namen angenommen oder getragen?

Liliana hob die Schultern und gleichzeitig unwissend die rechte Hand. „Mag sein, dass ich einen anderen Namen hatte, bevor ich bei den Schaustellern aufgenommen wurde, doch der ist mir entfallen.“

Also hattet Ihr einen anderen Namen?

„Ja!“, gab Liliana mürrisch zurück. „Aber ich werde ihn Euch nicht nennen. Ich bin Liliana.“

Habt Ihr Familie?

„Nur meine treue Maé.“ Liliana lächelte und tätschelte dem Hund neben sich den Kopf.

Wo sind Eure Eltern?

„Woher soll ich das wissen?“ Ärgerlich beugte sich Liliana nach vorne und sah ihr Gegenüber scharf an. „Hört zu, ich wurde zu einer Fragestunde eingeladen, nicht zu einem verhör. Über meine Eltern kann ich Euch rein garnichts sagen, nur, dass sie mich an eine Schauspieltruppe verkauft hatten! Ich weiß nicht, ob ich Geschwister habe, noch wer meine Eltern sind und es ist mir auch völlig egal! Wenn Ihr also mehr über mich wissen wollt, stellt gefälligst andere Fragen!“
Der beißende Ton in Lilianas Stimme brachte auch Maé dazu, sich aufzusetzen und mit angelegten Ohren unter dem Tisch die Bewegungen der Frau zu beobachten.

Habt Ihr Euch jemals auf andere Weise Geld verdient, als durch Schaustellerei?

Jetzt wurde Liliana wirklich wütend und erhob sich abrupt von ihrem Stuhl. „Bin ich nur hier, um Euch zu versichern, dass ich weder stehle noch mich an Männer verkaufe?!“ Energisch stemmte sie sich mit beiden Händen auf den Schreibtisch und funkelte die Frau an. Neben ihr war ein grollendes Knurren zu vernehmen. „Ich bin Schaustellerin! Ich führte Tricks vor und foppe Leute, aber ich stehle nicht und ich bin auch kein Buntes Mädchen! Wenn alle Schausteller hier so behandelt werden, weiß ich, weswegen hier kaum welche auftreten mögen!“ Etwas regte sich in Liliana und sie schnappte nach Luft, um den Impuls zurückzuträngen, sich von der Wut übermannen zu lassen. Zwischen zuasmmengebissenen Zähnen grollte sie „Das Gespräch ist beendet!“, eilte der Tür entgegen und schlug diese hinter sich zu, sobald Maé ihr gefolgt war.

Musik: Tarja – The Anterroom Of Death

Mal wieder etwas Musik 🙂 Zwar hatte ich das letzte Mal schon Tarja, aber dennoch wage ich es, noch ein Lied aus ihrem neuen Album What Lies Beneath auszupacken: The Anterroom Of Death.

Jedes Mal, wenn ich das Lied höre habe ich eine Szene vor Augen. Eine Theatertruppe führt ein kleines Possenspiel auf, mit schwarzen Gewändern und weißen Masken. Keine gruseligen, sondern mehr die traurigen und fröhlichen Masken, die im Bezug auf Theater immer gerne verwendet werden.


(gefunden bei www.fotosearch.com)

Mit von der Partie bei der Szene ist Liliana 😉 Vielleicht schaffe ich es demnächst die Szene auch zu Papier zu bringen.

PS: Das nette Zwischenspiel mit dem Chor (und wie ich finde der beste Part im ganzen Lied) ist übrigens, wie ich erfahren habe, nicht von Tarja, sondern von Van Canto 😉

5-Minuten-Abstecher: Abenteuerlust (Liliana)

Durch das zerschundene Dach der Ruine glitzerten die letzten Strahlen der beiden Sonnen und ließen die Umgebung freundlich erscheinen. Grasbüschel sprossen zwischen den Ritzen im Stein und wilder Wein wucherte auf den zerstörten Mauerresten. Einzig störend waren das rhythmische Trommeln, das die Erde erzittern ließ.
Während Vyncent und Ilay die Pilze und das Moos von den Wänden kratzten, wegen denen sie hier waren, wandte sich Liliana einer Senke zu, in deren Mitte ein dunkles Loch klaffte, breit genug, um zwei Menschen zu fassen. Alles, was sie sehen konnte, waren die ersten Meter einer Rutsche, wie man sie in modernen Haushalten nutzte, um den Kohlekeller aufzufüllen. Doch dort unten war keine Kohle, von dort unten drangen die Trommeln herauf.
Liliana hob einen Stein auf und warf ihn die Rutsche hinunter. Es klapperte, dann übertönte der Rhythmus die Geräusche. „Was ist dort unten?“, fragte sie, ohne sich nach ihren beiden Begleitern umzusehen.
Ilay sah kurz auf und murmelte etwas unverständliches, widmete sich dann aber wieder dem Glas und Spatel in seiner Hand.
Vyncent, ebenfalls nicht von der geistreichen Aufgabe erfreut, erhob sich. „Das wissen wir nicht. Dort unten mussten wir noch niemals nachsehen. Wahrscheinlich wimmelt es dort von Monstern, so eine Grube ist immer ein wunderbarer Nährboden.“
Neugierig trat Liliana noch etwas näher und warf Vyncent endlich einen Blick zu. Seine Haltung war angespannt, als ahnte er, was ihr im Sinn lag. Die letzten Wochen waren so langweilig gewesen. Liliana grinste und zwinkerte Vyncent zu. „Sehen wir nach.“ Mit einem Satz sprang sie in die Senke, legte die Arme auf der Rutsche flach an und vernahm nur noch ein erschrockenes „Warte!“