Nuora

Charakterbilder-Spielereien :)

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Eine der spaßigsten Dinge an den Sims-Computerspielen war schon immer, dass ich mir meine Charaktere einfach mal visuell zusammenbasteln konnte. Das mache ich ja immer mal wieder gerne – so in Ermangelung an Zeit, damit ich meine eigenen Zeichenfähigkeit vielleicht mal auf ein zufriedenstellendes Maß erweitern könnte.
Mit meinem neuen Laptop kamen neue Sims ins Haus und eine neue Charaktererstellung für die Sims. Ein paar meiner Damen darstellt habe mal ausprobiert, für mehr hatte ich gerade keine Zeit, aber die hole ich noch nach 😉

Alena

 

Mika

 

Sananka

 

Nuora

Die Bearbeitung ist schon ziemlich detailreich, aber nicht ganz so sehr, wie ich es mir wünschen würde. Zum Beispiel ist es nicht möglich, ein Gesicht asymmetrisch zu erstellen. Was auf der einen Seite geändert wird, wird auch auf der anderen Seite geändert. Dabei würde ich gerne einmal mit derlei kleinen Macken spielen.

Da das ganze natürlich kein Fantasy-Spiel ist, gibt es leider auch nur die Kleidung, die in etwa dem Stiel entspricht und nicht das, was sie wirklich tragen. Und wie bei fast jedem Tool gibt es für meine Sananka nicht die richtigen Haare.

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Wer isst was?

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Es ist wieder Ostern. Jedes Ostern muss ich mein Kopfkino in Zaum halten, wenn es ums Essen geht. Oft ist die Rede von traditionellem Osteressen, wozu etwas gehört, dass in mir richtig Ekel aufsteigen lässt: Lamm. Als Vegetarierin esse ich ohnehin kein Fleisch, doch allein die Vorstellung, ein Lämmchen zu essen finde ich einfach nur schauderhaft. Das ist es aber sicherlich nicht, was ich hier im Blog thematisieren möchte, denn hier geht es ja ums Schreiben. Und diesbezüglich kommt mir jedes Ostern die Erkenntnis, dass meine Charaktere was das Essen betrifft, lange nicht so pingelig sind, wie ich.
Also stelle ich einfach einmal die Frage nach dem Lieblingsessen 😉 Das ist allerdings nicht bei allen so einfach zu beantworten.

An sichersten bin ich mir, was das Lieblingsessen angeht, bei Lailah. In nicht gerade gut betuchten Verhältnissen aufgewachsen, war das größte für sie immer der Honigkuchen ihrer Mutter. Von daher dürfte ihr Lieblingsessen mit Sicherheit Honigkuchen sein.

Mika ist was das Essen angeht sehr praktisch veranlagt; sie nimmt, was da ist. Als Halbelfe, Heilerin und Waldläuferin ist das aber sicherlich nicht anders zu erwarten. Nur eines weiß ich bei Mika ganz sicher: Sie liebt Äpfel, frisch vom Baum.

Ich bin mir auch recht sicher, was Baienvy gerne isst. Sie ist definitiv ein Fleischfan, aber ich denke am allerliebsten mag sie Geflügel. Und als Herzogin sind sicherlich Spezialitäten wie Täubchen oder Wachteln angebracht.

Dummerweise ebenfalls in Richtung Fleisch dürfte Alena gehen. Sie isst gerne feine Sachen, also dürfte da ein feines Fleischgericht in Frage kommen. Da sich aber meine Kenntnisse über Fleischgerichte in Grenzen halten, wie ich nicht mehr, als dass sie gerne zartes Fleisch mag – ich fürchte ja, dass es etwas wie Lamm sein dürfte. Was genau kann ich aber sicherlich nicht sagen – und mag ich mir garnicht vorstellen.

Nuora liebt es süß, sehr süß. Datteln in Blätterteig mit Honig (wie immer so etwas auch heißen mag) sind sicherlich ganz nach ihrem Geschmack.

Wenn ich mich recht entsinne habe ich sogar in der Malerin der Toten das Lieblingsessen von Eske eingebracht: Flusskrebse mit Rübengemüse.

Ebenfalls sehr sicher bin ich mir bei Thrax, denn den habe ich in einem Gespräch nach seinem Lieblingsessen gefragt – zumindest zu seinen Lebzeiten. Seine Antwort: Hasenbraten.

Auch Winters Geschmack kann ich als einer der wenigen meiner Herren benennen: Räucherfisch. Ob kleine Sardinen oder gleich eine ganze Forelle dürfte wohl egal sein. Nur mit Lachs hat er es nicht so.

Wer seltsamerweise wirklich kein Lieblingsessen hat, ist Sananka. Dabei sagt Sananka niemals nein, wenn ihr etwas angeboten wird. Doch das ist wohl schlicht der Tatsache geschuldet, dass sie lange Zeit einfach nur froh war, wenn sie überhaupt etwas zu essen bekam. So isst sie einfach alles und überlegt sich hinterher, ob es schmackhaft ist oder nicht.

Bei allen anderen habe ich leider nichteinmal den Hauch einer Ahnung, in welche Richtung die Leinspeise gehen könnte 😉

Gebt mir ein Wort: Wolkenfetzen

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Manchmal ist es ganz einfach, eine Inspiration umzusetzen 🙂 Für Metalhobbits „Wolkenfetzen“ hatte ich mir nur vorgenommen, nicht nur ein Bild mit Worten zu zeichnen, sondern mich auf eine meiner Figuren zu beziehen.

Nuora die kniff die Augen fest zusammen. In ihren Inneren tobte etwas; es zerrte an ihr, versuchte sie von innen zu zerreißen und zu entkommen. Es stemmte sich gegen ihren Willen, doch es kam nicht frei. Angekettet und verschmolzen mit ihrer Magie zehrte es an ihren Kräften, wollte sie brechen und entfliehen. Es schmerzte, doch Nuora wollte sich nicht brechen lassen. Sie konzentrierte sich, versuchte das Toben einzudämmen und wusste plötzlich, was sie zu tun hatte. Ganz vorsichtig zog sie an ihrer Magie, formte einen schmalen Faden hinaus in die Welt. Es wollte sich hineinstürzen, doch es konnte nur einen Teil seiner Macht hinausdringen lassen – und es hatte die Aussicht auf einen Ausweg. Nuora leitete die Magie, fühlte, wie die Luft um sie herum in Bewegung geriet. Wind zog an ihren Haaren und ihren Kleidern; ein kühles Lüftchen, erfrischend und leicht. Sie verlor den Boden unter den Füßen.
Als sie die Augen öffnete schwebte sie in der Luft, der Wind liebkoste ihr Haar und wallte in ihrem Kleid. Noura lächelte und hob den Blick. Die Macht trug sie hinauf in den Himmel. Bald schon umwallten sie die weißen Wolken, dann wurde es hell um sie herum. Sie schwebte über einen Meer aus Wolkenfetzen, weit unten das Gelb der Steppe und die grünen Wipfel des fernen Graslandes. Die Schmerzen waren vergangen, ihr Wille hatte gesiegt. Und sie war glücklich.

Alle Texte zu meiner Insprationsaktion bekommt ihr hier: Gebt mir ein Wort!

Musik: Die Hydra von Within Temptation

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Eigentlich will ich mich gar nicht als Musikkritikerin profilieren. Musik war und ist für mich vor allem eine Quelle der Inspiration, die meine Geschichten beflügelt und an guten Tagen auch meine Stimmbänder in Gang bringt.
Wie bereits angekündigt wollte ich etwas über das aktuelle Album von Within Temptation schreiben. Auch dieses Mal hat es die Band geschafft; die Musik projiziert viele schöne Bilder in meinem Kopf, die ich mit Freuden versuchen werde in Worten auszuleben. Trotzdem hat es ein etwas fader Beigeschmack. Die Musik ist sehr schnell eingängig, aber dadurch fehlt mir die richtige Faszination. Und die Thematiken wiederholen sich.

Bestes Beispiel ist zum Beispiel der Titel Dangerous. Klar, er sagt wunderbar aus, was in einer jungen Baienvy vorgeht und dass sie sich Kopfüber in die größten Gefahren stürzt, weil es ihr Spaß macht. Dennoch, geht das Lied mit Iron aus dem vorherigen Album „The Unforgiving“ fast Hand in Hand. Ähnlich ist es mit Let Us Burn. Also nichts Neues.
Auch für Sananka sind wieder ein paar Lieder dabei, die sich jedoch mit dem denken, was ich bereits durch andere Lieder habe.
Bei zwei Titeln kann ich immerhin behaupten: im vorherigen Album war es die Sicht des Partners. Wo Silva mit Lost den Konflikt auslebt, während Alenas Geist in meinem Ravenloft-Szenario feststeckt, ist es bei Tell Me Why dieses Mal Alenas Sicht. Ebenso verhält es sich mit Fire And Ice und Edge Of The World. Ersteres war eindeutig Kyles Enttäuschung über Sananka, dass sie wieder einmal einfach davonläuft. Dieses Mal ist es genau der gleiche Moment in Sanankas Augen, also ein Lied über das Weglaufen.

Wirklich gut auf dem Album gefallen mir hingegen zwei Lieder, denn diese gaben wirklich einen neuen Ansätze und schöne Ideen. Durch Paradiese (What About Us) bekam ich bereits letzten November den tragenden Titel für meine Welten-Saga. Und durch Whole World Is Watching weiß ich endlich, dass auch Nuora eine ganz große Rolle zu spielen hat und nicht nur ein kleines Lichtchen am Rande von Winters Karriere ist, das er auf tragische Weise verlieren wird. Nein, er muss sie gehen lassen.

Dieses Lied bildet auch den Abschluss des Albums – und nun auch den meiner Gedanken. Denn leider fehlt dem Album das, was mich an den ersten Alben der Band so sehr fasziniert hat. Nicht, weil die Musik nicht gut wäre, aber es geht deutlich mehr in Richtung Mainstream, als meine beiden Lieblingsalben von Within Temptation. Schade, denn genau das hat mich schon bei „The Unforgiving“ gestört.

Charakterbilder im Manga-Style

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Ich habe mal wieder ein kleines Tool entdeckt, mit dem man Avatarbilder machen kann – oder wie in meinem Fall – Charakterbilder. Die Seite heißt www.faceyourmanga.com.
Mein Kopfkino findet zwar nicht als Manga oder Anime statt, aber dennoch finde ich die Bilder ganz passend.

faceyourmanga.com: Mika
faceyourmanga.com: Mika

Mika
faceyourmanga.com: Jarek
faceyourmanga.com: Jarek

Jarek
faceyourmanga.com: Alena
faceyourmanga.com: Alena

Alena
faceyourmanga.com: Silva
faceyourmanga.com: Silva

Silva
faceyourmanga.com: Sananka
faceyourmanga.com: Sananka

Sananka
faceyourmanga.com: Kyle
faceyourmanga.com: Kyle

Kyle
faceyourmanga.com: Lailah
faceyourmanga.com: Lailah

Lailah
faceyourmanga.com: Marius
faceyourmanga.com: Marius

Marius
faceyourmanga.com: Nuora
faceyourmanga.com: Nuora

Nuora
faceyourmanga.com: Winter
faceyourmanga.com: Winter

Winter
faceyourmanga.com: Liliana
faceyourmanga.com: Liliana

Liliana
faceyourmanga.com: Vyncent
faceyourmanga.com: Vyncent

Vyncent

Schuhgedanken

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​Anders, als bei den meisten Frauen, sind Schuhgedanken bei mir durchaus etwas Ungewöhnliches. Ich mache mir nicht viel aus Schuhen. Hauptsache sie sind schlicht, dunkel und bequem. Meine Schuhgedanken galten auch nicht meinen eigenen Schuhen, sondern denen meiner Charaktere.

​Schon oft ist mir aufgefallen, dass die Schuhe in der Fanatsy-Literatur vernachlässigt werden. Im Fernsehen wundere ich mich manches Mal, weswegen die Figuren unangebracht hohe Schuhe tragen; Warum trägt Captain Kathryn Janeway aus Raumschiff Voyager bitte immer Schuhe mit hohen Absätzen? Aber in den Büchern, die ich lese, werden Schuhe nie erwaehnt. Eine der Hauptpersonen in meiner derzeitigen Lektüre ist eine Diebin, die allerdings auch gerne mal einen Ball besucht. Aber welche Schuhe sie wann trägt, wird nicht erwähnt – vielleicht wäre das auch zu langweilig, selbst für mich.
​Trotzdem, warum sollte ich mir nicht einmal Gedanken um die Schuhe meine Charaktere machen? Auch die Schuhe müssen dem Charakter entsprechen. Und jede meiner Damen hat auch ihre eigene Meinung:

Mika zum Beispiel trägt eigentlich nur bequeme Schuhe – oder aber gar keine. Im Winter Stiefel, im Sommer eventuell Sandalen. Bevor sie aber Schuhe anzieht, die ihr nicht passen oder die am Ende auch noch irgendwo zwicken, geht sie viel lieber barfuß; was für alle Arten von Absätzen gilt. Wahrscheinlich läuft niemand mit Absätzen so unelegant, wie Mika.

Alena hingegen ist ein Fan von schicken Schuhen. Sie würde sich wohl auch in welche quetschen, die nicht passen, weil sie gut aussehen. Ich denke, sie bevorzugt sogar Schuhe mit Absätzen. In Fantasyzeiten ist ein gut gefüllter Schuhschrank natürlich nicht gerade Gang und Gebe, wie das Klischee heutzutage behauptet, aber ich denke, Alena hat dennoch einige Paare; für verschiedene Aufträge, aus verschiedenen Epochen und und und. Schließlich muss man auf vieles vorbereitet sein, wenn man durch die Zeit reist und Alena denkt bei so etwas nun einmal auch an die richtigen Schuhe.

Fuer Baienvy sind Schuhe kaum ein Thema, sie bevorzugt eindeutig Stiefel. Ob mit oder ohne Absätze kommt auf die Situation an. In jedem Fall müssen die Schuhe aber kampfgeeignet sein.

Dafuer hat ​Sananka am liebsten feste, flache Schuhe, mit denen sie überall herumklettern kann. Zurecht kommt sie aber mit allen Arten von Schuhen, trägt etwas anderes aber wirklich nur, wenn es denn für irgendeinen Auftrag sein muss. Ihr gehen wohl auch öfter mal ein Paar Schuhe verloren. Wenn diese sie bei dem stören, was sie gerade zu erledigen hat, lässt sie sie einfach stehen.

​Ähnlich tickt auch Liliana. Schuhe nimmt sie nicht so wichtig und sorgt nur dafür, dass sie immer welche an den Füßen hat, mit denen sie auch kleine artistische Einlagen machen kann. Aber Form, Art und Höhe der Absätze sind ihr wirklich egal. Nur die Farbe muss grau oder schwarz sein.

​Für Nuora kommen eigentlich nur Ballerinas und Pömps in Frage. Sie ist zwar keine Schuhnärrin, aber sie weiß, was ihr gefällt und wenn die Schuhe auch noch so unpraktisch sind, die zieht keine anderen an.

​Edit:​
Und da habe ich doch jemanden vergessen, nämlich die Dame, der das Schuhwerk an sich am unwichtigsten ist. Lailah ist nämlich schon froh, wenn sie vernünftige Schuhe hat, in denen sie auch vernünftig ihre Arbeit erledigen kann. Die Schuhe dürfen von daher schmutzig, hässlich und zu groß sein, Hauptsache Schuhe. Wählerisch ist Lailah da ganz und gar nicht.

Inspiration durch Musik: Evanescence – Swimming Home

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Mal wieder etwas Musik 🙂 Das neue Album von Evanescence – mit dem wunderbaren Namen „Evanescence“ – hat ein paar schöne Lieder, die natürlich auch inspirieren.
Eines davon ist Swimming Home. Schon seit einigen Wochen weiß ich, dass Nuora im Laufe ihrer und Winters Geschichte wohl oder übel wird sterben müssen (Autoren müssen ihre Helden ja quälen und was ist eben eine bessere Qual, als den Sidekick zu töten?). Dank des Liedes bin ich endlich hinter einen Konflikt gekommen, den Nuora ihr ganzes Leben mit sich herum trägt und der letztlich zu ihrem Tod führt: Sie ist kein richtiger Mensch, in ihr wohnt ein Elementar. Die Auswirkungen dessen muss ich noch charakterisieren, aber das geht schließlich im Schlaf 😉