Winter

5-Minuten-Abstecher: Ein Auftrag (Alena / Winter)

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Der Ballsaal war erfüllt von Musik, Gelächter und Tändeleien. Alena lehnte die höfliche Tanzeinladung eines älteren Herrn ab und wandte sich stattdessen dem Balkon zu; sie musste hinaus, an die frische Luft. Nicht nur, weil sie es leid war, den anwesenden Damen und Herren Auskünfte über dies und jenes zu geben und dabei deutlich deren Desinteresse oder Hintergedanken zu sehen. Nein, sie war aus einem bestimmten Grund hier.
Sie ging auf den Balkon hinaus, hin zum Geländer und schaute in die Tiefe. Der Garten lag im Dunkeln, heute fanden alle Festlichkeiten im inneren des Herrenhauses statt. Die kalte Luft erinnerte sie an den Grund und doch waren die Bedingungen ideal. Außer einem weiteren Pärchen, blieben die Gäste lieber im warmen – und sie konnte den einzig nicht geladenen Gast sprechen. Langsam ging sie am Geländer entlang, dorthin, wo es mit der Mauer verschmolz und neben ihr nur noch das Dach und Türmchen aufragten. Dort wartete sie nicht lange. Eine Hand voll verdorrter Blätter rieselte zu ihr hinunter und sie schaute hinauf. Sein Gesicht konnte sie nicht sehen und auch er konnte im Dunkeln sicherlich nicht mehr, als ihr helles Gewand ausmachen. Im nächsten Moment kletterte er nah genug heran, dass sie mit ihm sprechen konnte, ohne die Stimme erheben zu müssen. Er blieb jedoch nicht mehr als ein Schatten auf dem Dach.
„Ist es Euch nicht zu kalt?“, fragte sie leise.
Seine Antwort war knapp. „Ihr kennt meinen Namen.“
Alena nickte und blickte zu der großen Glastür hin, durch die sie die Tanzgesellschaft beobachten konnte. „Ich sollte Euch vorwarnen, mein Auftrag für Euch ist dieses Mal etwas anders, als Ihr es gewohnt seid.“
„In wieweit?“ In seiner rauen Stimme spiegelte sich Überraschung wieder.
„Ihr werdet jemanden aus der Stadt bringen und als ihr Leibwächter bei ihr bleiben.“
„Ich soll eine Frau beschützen?“
„Eine Magierin“, bestätigte Alena seine Annahme und fuhr mit einer Hand über die falten ihres Kleides. „Sie wurde fälschlicherweise des Mordes angeklagt. Ich möchte, dass Ihr sie so lange unter Euren Schutz nehmt, bis sich diese Sache geklärt hat.“ Auch, wenn sie es nicht sehen konnte, ihr war klar, dass ihm der Auftrag missfiel. Er tat sich schwer im Umgang mit anderen Menschen.
„Und wenn ich nein sage?“
Alena lächelte. „Ich denke, Ihr werdet den Auftrag nicht ablehnen. Einen Teil Eurer Entlohnung findet Ihr unter den Dachsparten. Sämtliche Ausgaben, die Ihr als notwendig erachtet könnt Ihr davon begleichen. Die gleiche Summe und den Ausgleich der Unkosten erhaltet Ihr, wenn Nuora wieder unbehelligt die Stadt betreten kann.“
Sie vernahm ein Murmeln und meinte den Namen seiner Schutzbefohlenen zu vernehmen, Nuora. „Ich erwarte bis morgen früh eine Antwort. Ihr wisst, wie Ihr mich kontaktieren könnt.“ Damit ging sie wieder hinein. Alena wusste, er würde den Auftrag nicht ablehnen.

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Schreibübung: ein Text aus zusammengewürfelten Nomen

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Letzte Woche beklagte sich mein Sohn über seine Hausaufgaben. Nomen seien soooo langweilig, sagte er. Um ihm das Gegenteil zu beweise habe ich aus einem Teil seiner Nomen eine kleine Schreibübung für mich konstruiert: Ein Text, in dem alle genannten Nomen vorkommen mussten.
Meinem Sohnemann hat es gefallen und es war eine schöne Übung für mich 😉

Hier nie Nomen:

Winter
Baum
Schwester
Kuchen
Apfel
Rose
Eule
Heidi
Tasche
Gesicht
Hase
Bruder
Blumen
Garten
Freundin
Minute

Winter starrte den Baum hinauf und verschränkte die Arme. Dort oben, zwischen den Ästen und Blättern saßen sie, ließen die Beine baumeln und grinsten schelmisch zu ihm hinab. Neben ihnen im Geäst hing der Picknickkorb, den Winter mitgebracht hatte.
„Ha! Da haben wir dich gefoppt, stimmt’s?“ Der Junge biss herzhaft in einen Apfel, seine Schwester fischte aus dem Korb ein Stück Kuchen. Sie nickte und Krümel rieselten zu Winter hinab.
„Ihr zwei Gören solltet ganz schnell da wieder herunter kommen! Sonst komme ich zu euch hinauf!“
Der Junge kicherte. „Das schafft der nie, Heidi!“
Das ließ sich Winter nicht zwei Mal sagen, ging in die Knie und sprang. Sich am Ast hinaufzuziehen war eine seiner leichtesten Übungen. Kaum hatte er den Ast erklommen, ließ das Mädchen einen erschrockenen Schrei von sich hören und ließ fallen, was sie in den Händen hatte. Der Kuchen fiel an Winter vorbei zu Boden, es folgte das dunkelrote Tuch in das er eingeschlagen gewesen war. Heidi und ihr Bruder flüchteten nach oben, Winter folgte ihnen. Dann knackte es über ihm verdächtig, einen Moment später kreischte Heid auf. „Hilfe! Korme hilf mir!“ Das Mädchen war abgerutscht und hielt sich nur noch mit einer Hand fest. Winter überlegte nicht lange, sondern wechselte die Position und kletterte unter das Mädchen. Schon verlor sie den Halt und Winter fing sie auf. Ihr Gesicht zeigte Überraschung und Furcht zugleich, doch Winter grinste. „Wer kommt denn da geflogen?“
„Las sie! Das war meine Idee!“, quiekte Korme von oben und Heidi zappelte in dem Bemühen den nächsten Ast zu erreichen, dass Winter alle Mühe hatte, sein Gleichgewicht zu halten. „Bleib ruhig, du Hase!“ Im nächsten Moment war Heidi still und Winter warf einen Blick hinunter. „Klettert nach unten. Ich werde euch nicht den Kopf abreißen, auch wenn ihr das Mittagessen einer sehr guten Freundin von mir gestohlen habt.“
„Und wenn sie uns den Kopf abreißt?!“
„Das werde ich nicht.“
Winter sah hinunter. Vor einer Minute hatte Alena noch nicht dort gestanden, doch jetzt lächelte sie zu ihnen hinauf, als hätte sie bereits seit längerem zugeschaut. „Seht ihr?“ Endlich konnte er Heidi helfen, im Geäst wieder Fuß zu fassen und auch ihr Bruder kam bereitwillig hinabgeklettert. Als beide Kinder samt des Korbs wieder auf dem Boden standen, Winter hinter ihnen, starrten sie beide reuig auf ihre Füße. Korme bückte sich sogar und pflückte eine Blume. „Tschuldigung, Mylady. Ich hab‘ nicht gewusst, dass es Euer Essen ist.“
Alena sah die beiden prüfend an. „Ihr seid die Gärtnerskinder, habe ich recht?“, fragte Alena. Eine Antwort erwartete sie nicht, denn sie fügte gleich hinzu: „Euer Vater weiß einen Garten prachtvoll anzulegen, ich liebe seine Rosen.“
Die Kinder sahen sich an, dann zu Alena und plötzlich starrte Heid nur noch auf die Tasche, die Alena über der Schulter trug; die Tasche, auf der das Emblem einer Eule prangte. „Oh, Ihr seid …“, hauchte sie und verstummte gleich darauf.
Winter sah Alenas Lächeln weiter werden. „Ja, die bin ich. Möchtet ihr mit mir essen?

Wer isst was?

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Es ist wieder Ostern. Jedes Ostern muss ich mein Kopfkino in Zaum halten, wenn es ums Essen geht. Oft ist die Rede von traditionellem Osteressen, wozu etwas gehört, dass in mir richtig Ekel aufsteigen lässt: Lamm. Als Vegetarierin esse ich ohnehin kein Fleisch, doch allein die Vorstellung, ein Lämmchen zu essen finde ich einfach nur schauderhaft. Das ist es aber sicherlich nicht, was ich hier im Blog thematisieren möchte, denn hier geht es ja ums Schreiben. Und diesbezüglich kommt mir jedes Ostern die Erkenntnis, dass meine Charaktere was das Essen betrifft, lange nicht so pingelig sind, wie ich.
Also stelle ich einfach einmal die Frage nach dem Lieblingsessen 😉 Das ist allerdings nicht bei allen so einfach zu beantworten.

An sichersten bin ich mir, was das Lieblingsessen angeht, bei Lailah. In nicht gerade gut betuchten Verhältnissen aufgewachsen, war das größte für sie immer der Honigkuchen ihrer Mutter. Von daher dürfte ihr Lieblingsessen mit Sicherheit Honigkuchen sein.

Mika ist was das Essen angeht sehr praktisch veranlagt; sie nimmt, was da ist. Als Halbelfe, Heilerin und Waldläuferin ist das aber sicherlich nicht anders zu erwarten. Nur eines weiß ich bei Mika ganz sicher: Sie liebt Äpfel, frisch vom Baum.

Ich bin mir auch recht sicher, was Baienvy gerne isst. Sie ist definitiv ein Fleischfan, aber ich denke am allerliebsten mag sie Geflügel. Und als Herzogin sind sicherlich Spezialitäten wie Täubchen oder Wachteln angebracht.

Dummerweise ebenfalls in Richtung Fleisch dürfte Alena gehen. Sie isst gerne feine Sachen, also dürfte da ein feines Fleischgericht in Frage kommen. Da sich aber meine Kenntnisse über Fleischgerichte in Grenzen halten, wie ich nicht mehr, als dass sie gerne zartes Fleisch mag – ich fürchte ja, dass es etwas wie Lamm sein dürfte. Was genau kann ich aber sicherlich nicht sagen – und mag ich mir garnicht vorstellen.

Nuora liebt es süß, sehr süß. Datteln in Blätterteig mit Honig (wie immer so etwas auch heißen mag) sind sicherlich ganz nach ihrem Geschmack.

Wenn ich mich recht entsinne habe ich sogar in der Malerin der Toten das Lieblingsessen von Eske eingebracht: Flusskrebse mit Rübengemüse.

Ebenfalls sehr sicher bin ich mir bei Thrax, denn den habe ich in einem Gespräch nach seinem Lieblingsessen gefragt – zumindest zu seinen Lebzeiten. Seine Antwort: Hasenbraten.

Auch Winters Geschmack kann ich als einer der wenigen meiner Herren benennen: Räucherfisch. Ob kleine Sardinen oder gleich eine ganze Forelle dürfte wohl egal sein. Nur mit Lachs hat er es nicht so.

Wer seltsamerweise wirklich kein Lieblingsessen hat, ist Sananka. Dabei sagt Sananka niemals nein, wenn ihr etwas angeboten wird. Doch das ist wohl schlicht der Tatsache geschuldet, dass sie lange Zeit einfach nur froh war, wenn sie überhaupt etwas zu essen bekam. So isst sie einfach alles und überlegt sich hinterher, ob es schmackhaft ist oder nicht.

Bei allen anderen habe ich leider nichteinmal den Hauch einer Ahnung, in welche Richtung die Leinspeise gehen könnte 😉

Charakterbilder im Manga-Style

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Ich habe mal wieder ein kleines Tool entdeckt, mit dem man Avatarbilder machen kann – oder wie in meinem Fall – Charakterbilder. Die Seite heißt www.faceyourmanga.com.
Mein Kopfkino findet zwar nicht als Manga oder Anime statt, aber dennoch finde ich die Bilder ganz passend.

faceyourmanga.com: Mika
faceyourmanga.com: Mika

Mika
faceyourmanga.com: Jarek
faceyourmanga.com: Jarek

Jarek
faceyourmanga.com: Alena
faceyourmanga.com: Alena

Alena
faceyourmanga.com: Silva
faceyourmanga.com: Silva

Silva
faceyourmanga.com: Sananka
faceyourmanga.com: Sananka

Sananka
faceyourmanga.com: Kyle
faceyourmanga.com: Kyle

Kyle
faceyourmanga.com: Lailah
faceyourmanga.com: Lailah

Lailah
faceyourmanga.com: Marius
faceyourmanga.com: Marius

Marius
faceyourmanga.com: Nuora
faceyourmanga.com: Nuora

Nuora
faceyourmanga.com: Winter
faceyourmanga.com: Winter

Winter
faceyourmanga.com: Liliana
faceyourmanga.com: Liliana

Liliana
faceyourmanga.com: Vyncent
faceyourmanga.com: Vyncent

Vyncent

Das mp3-Orakel

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Es gibt zig Methode, einen Plot zu finden und aufzubauen. Eine besonders schöne davon, will ich endlich mal vorstellen: Das mp3-Orakel.

Ausprobieren kann das jeder, denn man braucht im Grunde nur zwei Dinge dafür: Musik und die Möglichkeit möglichst viele verschiedene Songs im Random-Modus abzuspielen.
Dann stellt man eine Frage. Es ist völlig unerheblich, um was für eine es sich handelt; es kann die simple Frage nach dem Hauptcharakter eines neuen Buches sein oder jene, ob der Bösewicht am Ende wirklich besiegt wird. Wichtig ist nur, sich von dem Orakel inspirieren zu lassen. Das kann durch die Musik selbst passieren, die Stimme, den Text oder einfach ein Gefühl, dass bei dem Lied aufkommt. Dazu gibt es nur eine Regel: Man darf nicht einfach weiterschalten, wenn etwas nicht gefällt. Man muss sich schon selbst Gedanken machen, und aus dem Ergebnis das Beste machen. Natürlich ist es aber erlaubt, weitere Fragen zu stellen 😉

Beispiel gefällig? Klar! Als Ausgangspunkt nehme ich einfach einen Charakter. Da sonst meine Damen im Vordergrund stehen, versuche ich es dieses Mal mit einem Herren, der noch viel Potential und wenig Plot hat: Winter. Der ist irgendwann für die Wächter der Zeit unterwegs und muss diverse Dinge erledigen. Das eignet sich zum Bespiel ganz gut für Kurzgeschichten.

Frage: Worum geht es in der Kurzgeschichte?
Antwort: Schottische Fantasie von Vivaldi
Interpretation: Es geht um ein Land. Ein schönes, grünes, fruchtbares Land und natürlich dessen Bewohner.

Frage: Wer sind die Bewohner?
Antwort: The Truth Is In Here von Ayreon
Interpretation: In dem Lied geht es dem Text nach zu urteilen um jemanden, der Wahnvorstellungen hat und davon erzählt. Er spricht von einer finsteren Zukunft, die sein Leben hat – ist doch perfekt, dem muss Winter also helfen, denn er ist die Schlüsselperson des Ganzen und er entscheidet letztlich, ob das Land blüht oder fällt.

Frage: Wer ist dieser Mann?
Antwort: Rivers Of Lust von Tarja
Interpretation: Ein Kind … ein misshandelter Junge 😦 Also muss Winter das Kind aus den Händen seiner Peinigerr befreien; natürlich am besten bevor etwas passiert und der Junge traumatisiert wird. Wozu hat man denn sonst die Kontrolle über Zeit, wenn das nicht ginge?

Es sind nur drei Fragen, aber mit diesen hätte ich schon die Basis für einen Plot geschaffen.

Fluchtversuch (Winter / Sananka)

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„Winter, du darfst da nicht rausgehen.“
Über das Heulen des Windes hatte er ihre Schritte nicht gehört. Vermutlich hatte sie ihm schon eine Weile zugesehen, wie er hastig Vorräte in einen Sack stopfte. Wie hatte er nicht wenigstens ihre Blicke im Nacken spüren können? Energisch zog er den Sack zu und drehte sich zu der Sprecherin um. Das Haus war dunkel, er konnte ihre Silhouette im Türrahmen erkennen, als ein Blitz durch die Nacht zuckte. Sananka trug wie gewöhnlich Hemd und Hosen, die ihren schmalen Körper kaschierten, aber Winter wusste, womit er es zu tun hatte. Oft genug hatte er bereits mit ihr zusammengearbeitet. Sie war schnell, einfallsreich und hartnäckig; und sie stellte sich ihm in den Weg.
„Ich muss. Geh mir aus dem Weg.“
Statt zu tun, was er verlangte, streckte sie die Arme aus und schüttelte entschlossen den Kopf. „Wir wissen nicht, wo sie ist oder was sie jetzt vorhat. Du kannst jetzt nicht einfach da raus gehen und sie suchen.“
„Oh doch“, entgegnete Wunter scharf und stieß sie beiseite. Sananka stolperte zurück und hielt sich an einem der wackeligen Küchenregale fest. Teller und Tassen klirrten, Töpfe schepperten, als sie ihm nachsetzte. „Sei doch mal vernünftig!“ Winter spürte ihre Hand auf der Schulter, doch auch diese schüttelte er ab. „Das wäre glatter Selbstmord!“, ließ Sananka nicht locker und zog heftig an seinem Mantel. Der Kragen schnitt ihm in den Hals, doch Winter löste den Verschluss, noch ehe er selbst ins Wanken geriet.
„Außerdem“, fuhr Sananka unbeirrt fort und ließ seinen Mantel zu Boden fallen, „was willst du tun, wenn du sie gefunden hast? So wie sie drauf war, als sie gegangen ist, wird sie dich umbringen.“
Winter warf ihr einen eisigen Blick zu. Ohne zu antworten wandte er sich ab und schnellte auf die Tür zum Hof zu. Sananka reagierte sofort, etwas sauste durch die Luft auf ihn zu. Instinktiv ließ er sich fallen. Vor ihm krachte ein Tonkrug an die Wand. Eine braune Flüssigkeit sickerte das Holz hinab, der Geruch nach Gewürzen breitete sich aus. Sofort sprang Winter wieder auf die Beine. Weitere Gegenstände flogen und verfehlten ihn nur um Haaresbreite. Er hatte nicht viel Spielraum und griff nach einem Topf. Rückwertes drang er weiter zur Tür vor, während Sananka weiter Dinge nach ihm warf. Der Topf diente als provisorisches Schild, klirrte in einem fort, wenn er getroffen wurde. Die Küche war nicht groß und Sananka verfehlte selten. Kaum spürte Winter die Tür hinter sich, tastete er mit einer Hand nach dem Riegel, der sie verschlossen hielt. Noch einmal atmete er tief durch, holte aus und warf den Topf nach Sananka. Im gleichen Moment zog er am Riegel und wollte die Tür aufstoßen, doch sie ließ sich nicht öffnen. Erstaunt sah er ein silbernes Funkeln, dass den Riegel und den ganzen Türrahmen umfasste. Die Tür war magisch gesichert.
Doch noch im selben Moment begriff er, dass dieses Erstaunen zu viel gewesen war. Er schaffte es gerade noch den Kopf zu drehen, ehe ihn auch schon etwas hartes am Kopf traf. Das letzte was er wahrnahm, war Sananka, die mit dem Topf in der Hand über ihm stand.

Inspiration durch Musik: Evanescence – Swimming Home

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Mal wieder etwas Musik 🙂 Das neue Album von Evanescence – mit dem wunderbaren Namen „Evanescence“ – hat ein paar schöne Lieder, die natürlich auch inspirieren.
Eines davon ist Swimming Home. Schon seit einigen Wochen weiß ich, dass Nuora im Laufe ihrer und Winters Geschichte wohl oder übel wird sterben müssen (Autoren müssen ihre Helden ja quälen und was ist eben eine bessere Qual, als den Sidekick zu töten?). Dank des Liedes bin ich endlich hinter einen Konflikt gekommen, den Nuora ihr ganzes Leben mit sich herum trägt und der letztlich zu ihrem Tod führt: Sie ist kein richtiger Mensch, in ihr wohnt ein Elementar. Die Auswirkungen dessen muss ich noch charakterisieren, aber das geht schließlich im Schlaf 😉