Mein Schreibmonat: Januar 2018

Ich schreibe wieder. Klar, was sollte man als Autorin auch sonst tun? Leider ziemlich viel anderes, dass sich einfach nicht vermeiden lässt. Brotjob und Familie gehen vor. Also wäre leider selbst ein „es geht voran“ fast schon zu viel gesagt.
Aber ich habe das Tief dank erneuter Re-Organisation überwunden und ich habe im Januar geschrieben.

Monsterjäger

Meinen im NaNoWriMo angefangenen Roman zu meinen Monsterjägern habe ich leider noch immer nicht bis zum Ende geschrieben. Aber ich gebe mir Mühe. Leider fällt mir eine Prognose schwer, da meine Alltagsplanung mittlerweile immer wieder durch Alltagsprobleme unterbrochen wird – und darunter leidet die Konzentration für meine Schreibarbeit.

 

Weitere Planung:

Der Februar wird noch ganz im Zeichen der Monsterjäger stehen. Erst einmal will ich den Schreibprozess des Romans beendet haben. Das beinhaltet neben dem noch ausstehenden Ende auch mehrere Kapitel, die ich noch einfügen muss, zu wichtigen Fakten und Einschüben, die mir während des Schreibens noch aufgegangen sind.
Ein Ende dessen sehe ich erst März oder sogar April. Ich hoffe, dann endlich wieder mein Haus ohne Zeit in Angriff nehmen zu können 😉 Aber das ist ja noch etwas hin.

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Was mir der #NaNoWriMo2016 gebracht hat

Was nehme ich aus dem NaNoWriMo dieses Jahr eigentlich mit?
Ich muss gestehen, ich glaube, diese Frage habe ich mir danach noch nie gestellt. Die bisherige Antwort war einfach: ein fast fertiges Buch. Das ist es auch dieses Mal. Aber da sind noch ein paar andere Erkenntnisse gewachsen.

So lange ich mit dem Zug zu meinem Brotjob pendeln muss, habe ich eigentlich immer Zeit zum Schreiben. Was aber dennoch nichts daran ändert, dass ich diese Zugschreiberei hasse. Deswegen führe ich das nicht als reguläre Schreibzeit ein. Außerdem ist der Zug derzeit wirklich meine einzige Möglichkeit, auch Bücher zu lesen. Zuhause fehlt mir da leider meistens die Konzentration.
Aber sollte ich wirklich mal in den Konflikt geraten, einen Termin einhalten zu müssen, weiß ich, dass ich diese Puffer nutzen kann.

Onlinekommunikation kostet Zeit. Ich hätte so gerne mehr mit den anderen Teilnehmern in meinem Autorenforum geplaudert und ausgetauscht, mich mehr mit deren Werken beschäftigt und mich vielleicht auch endlich mal in der NaNoWriMo-Community noch genauer umgeschaut. Aber das kostet Zeit, die ich schlicht während des NaNoWriMo nicht erübrigen kann. Vielleicht dann, wenn die Kinder etwas pflegeleichter sind.

Es tut mir nicht weh, mit den Kindern um acht ins Bett zu verschwinden. Ein bisschen Zeit für mich habe ich dann noch, wenn ich mir vielleicht noch eine (halbe) Folge einer Serie auf dem Handy per Stream anzuschauen – eben, bis ich merke, dass ich lieber schlafen möchte. Dadurch habe ich weit weniger den morgendlichen Kampf, auch wirklich aufzustehen, weil ich schreiben möchte.

So gehe ich dieses Mal also mit 51.045 Worten und ¾ des Plottes aus dem NaNoWriMo heraus und werde das Buch hoffentlich in den nächsten Wochen erst einmal zu Ende schreiben. Damit wäre auch der zweite Band von meiner Weltensaga geschrieben 🙂 Dank NaNoWriMo!

#NaNoWriMo2016: Gewonnen!

Manchmal kann es doch so schnell gehen. Gestern morgen saß ich da und starrte mit nahenden Kopfschmerzen und steifem Nacken auf das Manuskript auf meinem Laptop. Es fehlte noch knapp 2.400 Worte. Mein Tagesschnitt an Werktagen war ca. 2.000, der an den Samstag leider doch weniger. Doch ich wusste, am Sonntag hätte ich keine Zeit zum Schreiben und wollte ich den Sieg wirklich bis Montag herauszögern? Obwohl ich doch diese letzten Worte, bis zum Ziel, in den zwei Stunden Fernsehzeit der Kinder schaffen konnte … Nein! Also musste ich abwägen: Einen gemütlichen Platz in meinem Wohnzimmersessel, mit dem ich vielleicht den Kopfschmerzen entgehen konnte, aber Ultrabeschallung von allen Seiten hatte, die sogar mit Kopfhörern schlecht abhalten konnten. Oder einen unbequemen und ruhigen Platz im Schlafzimmer, um mich wenigstens konzentrieren zu können, der aber sicherlich letztlich Kopfschmerzen heraufbeschwören würde.
Meine Wahl fiel auf die Ultrabeschallung, denn das Letzte, was ich wollte, war noch einen Tag mit Kopfschmerzen verbringen zu müssen. Also saß ich da und klickte jede klassische Musik beiseite, die mit mein Mediaplayer bescherte, denn nur Metal war in der Lage, mich einigermaßen von Fernseher, Kindern und einem an seinem PC plaudernden Mann abzuschotten. Und siehe da: Es klappte! Zwar schielte ich immer wieder auf die Wortzahl, um abzuwägen, ob ich mit der nächsten Szene, vielleicht das Ziel erreichen würde. Doch nein. Es wurden zwei Szenen, drei und eine vierte. Und dann, plötzlich, wurde ich am Ende der vierten Szene belohnt: 50.090 Worte! Ich hatte es geschafft! Ich hatte meinen dritten #NaNoWriMo bestritten und gewonnen!

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Und jetzt freue ich mich darauf, den Montag einfach Schreibfrei zu machen und danach einen angenehmeren Rhythmus anzunehmen, bei dem ich nicht jeden Tag meinen Laptop mit in den Zug schleppen muss! Denn mein Manuskript will schließlich noch fertig werden 🙂

#NaNoWriMo2016: Vom Durchhaltevermögen

Kaum ging es in die zweite Woche, würde mein Durchhaltevermögen gleich auf die Probe gestellt. Da wurde Töchterchen krank und übergab sich den ganzen Tag und eine halbe Nacht, der Mann kränkelte auch und Sohnemann tat so leidend, dass man den am liebsten auch gleich zuhause gelassen hätte – wäre da nicht die Ansteckungsgefahr größer gewesen, als derzeit in der Schule. Trotzdem habe ich gearbeitet und geschrieben, war einkaufen und habe mich sogar noch zu meinem wöchentlichen Mini-Sport gezwungen.
Leider nimmt es mir mein Körper irgendwann übel, wenn die zu lange auf Hochtouren arbeite, und verordnet mir „Zwangsruhe“ dank Kopfschmerzen.

Doch trotz der ansträngenden Woche habe ich es geschafft, mein Pensum einzuhalten. Und genau das werde ich heute auch noch schaffen. Heute sind alle wieder gesund und morgen geht der normale Alltag weiter. Da klappt’s auch mit dem Schreiben ohne Krampf.

 

Stand 13.11.2016: 23.953 Worte

#NaNoWriMo2016: Mein Start

Um ehrlich zu sein: Ich hatte schon weit bessere Starts. Dank einer ziemlich dummen Weckerpanne meinerseits habe ich die ganze Stunde glatt verschlafen, die ich durch die Zeitumstellung wieder gewonnen zu haben glaube. »Verschlafen« ist etwas, dass mir nur sehr selten passiert. Normalerweise sorgen entweder meine Innere Uhr, mein Hund oder meine Kinder sehr zuverlässig dafür, dass ich rechtzeitig wach werde. Dieses Mal hat sich niemand gemeldet.
Dennoch habe ich es erfolgreich geschafft am 1. November noch mein Soll zu schaffen und 1.700 Worte zu tippen. Ein Hoch auf Handys, Laptops und Zugfahrten zur Arbeit!

Danach lief es eigentlich gut, ich habe jeden Tag mein Soll geschafft – sogar am Freitag, wo Töchterchen meinte, mich nicht früh morgens zum Schreiben aufstehen zu lassen, weil sie schmusen musste und ich todmüde noch abends schreiben musste, und dem gestrigen Samstag, der dank unerwartetem Kinderbesuch doch weit stressiger wurde, als gedacht. Aber damit muss man umgehen.
Nur heute habe ich noch kein Soll erfüllt. Aber daran werde ich mich jetzt gleich setzten 🙂

 

Stand 6.11.2016: 11.654 Worte

Der spontane #NaNoWriMo

Ganz spontan habe ich mich in der letzten Woche entschieden, den diesjährigen NaNoWriMo mitzumachen.
Der National Novel Writung Month (NaNoWriMo) findet jedes Jahr statt und stellt folgende Forderung: schreibe 50.000 Worte in 30 Tagen! Und ja, da machen viele viele Autoren mit. Für mich ist es das dritte Mal.

Normalerweise bin ich nicht der Typ, der sich spontan in solch eine Aufgabe wirft. Ich wäge Dinge lieber ab und sich nur eine Woche vorher dazu zu entscheiden sieht mir rein gar nicht ähnlich. Aber dafür gibt es gute Gründe:

1. Meine bisherigen Projekte sind soweit abgeschlossen. Eines befindet sich bei Betalesern, ein anderes sogar beim Verlag. Neben den Geschichten zu Lilly Lichtmaus wäre das nächste, was ich in Angriff nehmen wollte, der zweite Band meiner Welten-Saga. Und genau dazu eignet sich der NaNoWriMo doch bestens.

2. Der grobe Plot stand bereits! Schon den ersten Band habe ich 2013 im NaNoWriMo geschrieben und dazu viel geplottet. Da mir damals noch nicht klar war, dass ich das alles nicht in einem Buch unterbekomme, habe ich also vor drei Jahren bereits viel Arbeit geleistet. Es galt nun also nur noch, den Plot etwas auszuweiten, dass ich mich in das Schreiben stürzen kann ohne den Faden zu verlieren.

3. An fast jedem Wochenende im November ist bereits ein Termin eingetragen: Schulbesichtigungen. Diese sind natürlich immer samstags vormittags und triezen dann auch zu früherem aufstehen und in die Gänge kommen. Zudem hilft es meiner Argumentation, mir nichts weiter vorzunehmen, denn übertreibe ich es an den Wochenenden, bin ich die halbe Woche später kaum für etwas zu gebrauchen.

4. Winterzeit! 😀 Ja, seit heute herrscht endlich wieder Normalzeit und das macht es mir doch wesentlich einfacher morgens meine Schreibzeit richtig auszuweiten. Ich kann also theoretisch morgens eine ganze Stunde mehr schreiben, zusätzlich noch im Zug. Damit sollte mein Tagespensum also durchaus zu schaffen sein.

Ich stürze mich dann also ab Dienstag in das Schreibvergnügen und werde auch sicher hier ab und an von mir hören lassen!

Meine Blogposts zu den anderen beiden Malen findet ihr übrigens unter NaNoWriMo 🙂

Treffer und versenkt?

Eigentlich wollte ich heute darüber berichten, wie meine schreiberische Planung für die nächste Zeit aussieht. Immerhin habe ich noch einen Monat bis zur Zeitumstellung zu überbrücken – bis ich also meine morgendliche Schreibroutine wieder in den Griff bekommen und produktiver werden kann. Ich hatte vor, jede Woche noch einen Verlag auszukramen, um ihm meine Weltensaga anzubieten und dann, während ich auf Rückmeldungen warte, mal eine Kurzgeschichte für meine Tochter zu schreiben.
Immerhin, den ersten Schritt hatte ich bereits getan und den ersten Verlag angeschrieben – und hat sich nach wenigen Tagen gleich zurückgemeldet und um das Gesamtmanuskript gebeten.

So viel zu meinem Plan. Aber vielleicht passe ich ja wirklich gleich in den Plan des Verlages 🙂 Das wäre schön!

Jetzt heißt aber trotzdem ersteinmal abwarten. Bis dahin stürze ich mich einfach erstmal auf die Kurzgeschichte von einer monsterbesiegenden Seuperheldinnenfee.