Internet-Unlust

Kennt ihr das? Diese Online-Unlust? Ich habe Urlaub, mittlerweile ist die Hälfte schon fast wieder vorbei. Aber mein Leben war in den letzten Wochen so hektisch, dass ich einfach keine Lust hatte online zu gehen. Da war noch eine große Hürde auf der Arbeit, die vor meinem Urlaub gemeistert werden wollte, und dann donnerte auch noch mein Privatleben auf mich ein – und alles zusammen hat bei mir nur ausgelöst, dass ich vor allem meine Ruhe haben wollte. Das bezog sich das erste Mal auch auf sämtliche Kommunikation im Internet; meine Blogs, meine sozialen Netzwerke und auch meine Mails.
Selbst einer eigentlich sehr wichtigen Sache für mich habe ich nur einen Seitenblick geschenkt. Ich bin die Longlist des Wettbewerbs von Tolino Media und Impress durchgegangen, habe festgestellt, dass ich keine der Glücklichen bin, die es im Wettbewerb eine Runde weiter geschafft haben und habe mir noch keine weiteren Gedanken darum gemacht. Aber die große Enttäuschung kam auch nicht – es war ja auch nicht meine erste Ablehnung.
Was ich nun mit meiner Weltensaga anfange, weiß ich noch nicht. Ich werde zunächst mein aktuelles Projekt beenden und danach mit dem zweiten Buch der Weltensaga anfangen. Und dann sehen wir weiter.
Jetzt jedenfalls begebe ich mich richtig in den Urlaub; internetlos 😉 Den nächsten Blogbeitrag gibt es also erst danach.

Pünktlich zur Umstellung auf Sommerzeit …

… bin ich mit meiner Überarbeitung fertig geworden 🙂 Meine Welten-Saga ist nun im Wettbewerb! Mal sehen, was daraus wird.
 
Ich gönne mir jetzt jedenfalls erst einmal etwas Schreibpause, was meine Geschichten angeht. Dank Sommerzeit muss ich ohnehin einen neuen Schreibrhythmus finden. Da passt es mir ganz gut, erst einmal kein Großprojekt in Arbeit zu haben. Vielleicht sind meine Blogs da genau das richtige, um einen neuen Rhythmus aufzubauen 😉

Wenn man Prioritäten setzten muss

Dem einen oder anderen wird aufgefallen, dass es hier eine ganze Zeit recht still war. Der Grund ist: Ich hatte Urlaub. Bekanntlicher Weise nutze ich meinen Urlaub vornehmlich zum Schreiben. Und genau das habe ich getan. Die letzte Überarbeitung meiner Welten-Saga schreitet voran. Zeit für diesen Blog hier habe ich mir daher nicht genommen.

Aber: Ich gelobe Besserung 🙂 Wie zuvor gedenke ich von nun an wieder etwas einmal die Woche meine Schreibgedanken zu posten – und wenn es nur Kleinigkeiten sind.

Kleines Update

Die jüngste Re-Organisation meines Alltags im Zuge des neuen Schuljahres zusammen mit der wochenlangen Krankheitsphase meiner Familie hat leider zur Folge, dass ich meine Blog vernachlässigt habe. Ich habe es nicht mal geschafft, einen kleinen Satz zu schreiben – unter der Woche sowieso nicht mehr dank der Re-Organisation und am Wochenende, wenn irgendwer krank ist und ich weiter am Rotieren bin auch nicht. Da fehlte entweder Zeit oder Kopf oder beides.

 

Aber in all dem Chaos habe ich eines geschafft: Ich habe meine Welten-Saga weiter überarbeitet. Die einzige Ausnahme war, als ich selbst wirklich krank und dickschädelig zuhause war. Ich komme also voran 🙂

Archiv der verlorenen Szenen: Schüler und Lehrer

In meine Welten-Saga musste ein zusätzliches Kapitel hinein. Dies ist der Einstieg, den ich am Anfang ziemlich gut fand, der sich dann aber als üerflüssig erwiesen hat. Also kommt er in mein Archiv 🙂

Nachdem Jona mit Mo über Yjilis verborgenes Talent gesprochen hatte, geschah erst einmal gar nichts. Nach drei Tagen entschied Jona, zusammen mit Yjili deswegen zu Skji zu gehen. Sie fanden sie in ihrem Büro, die Tür stand wie immer offen. Skji hatte aus einer langen Reihe von Regalen eine Stelle ausgeräumt. Die Bücher lagen in Stapeln um sie herum. In einem weiteren blätterte sie und klappte es dann ungeduldig zu.
Noch bevor Jona an den Türrahmen klopfen konnte, um sich bemerkbar zu machen, sah Skji sie auffordernd über eine Brille mit runden Gläsern hinweg an. „Was wollt ihr beide?“
Jona wechselte einen Blick mit Yjili, dann trat sie mit entschuldigend gefalteten Händen ein. „Wir bitten vielmals um Verzeihung für die Störung, werte Skji, aber Jonathan sagte, er habe mir Euch gesprochen.“ Io hing mit riesigen runden Augen an ihrer Schulter und schien die Entschuldigung noch zu unterstreichen.
„Ich habe mit Mo gesprochen“, korrigierte Jona und stellte sich neben Yjili. Mel nahm neben ihm Platz. „Wegen Yjilis, äh, neuem Talent.“
„Wo ist der alte Wirrkopf? Solltet ihr nicht bei ihm Unterricht haben?“
„Hatten wir“, sagte Yjili. „Er hat ihn eben beendet und ist gegangen.“
„Hmm“, machte Skji und nahm die Brille ab. „Warum denkst ihr bei Yjili ein weiteres Talent entdeckt zu haben?“
„Naja, als wir das letzte Mal unterwegs waren, in diesem Fluttunnel …“
„Um Ahadog zu retten“, unterbrach ihn Yjili.
Jona nickt. „Ja, um Ahadog zu retten. Das Klettern fiel mir da so leicht. Ich habe es zuhause ausprobiert, das ging lange nicht so einfach.“
„Könnte es an Ahjens Fähigkeit der Gewandtheit gelegen haben?“ Skji sah sie forschend an, sogar die Schatten maß sie mit einem abschätzenden Blick.
Doch während Jona bei dieser Frage nur ratlos war, schüttelte sich Mel und stand auf. „Nicht in dem Maße“, sagte er.
Skji nickte. „Na schön. Gebt mir ein paar Tage Zeit. Ich werde einen Test vorbereiten – und mit Mo ein ernstes Wörtchen reden!“ Sie setzte sich die Brille wieder auf die Nase und legte das Buch auf einen der Stapel. Als sie das nächste aus dem Regal nahm, sah sie noch einmal zu ihnen. „Gibt es noch etwas?“
Jona und Yjili schüttelten gleichzeitig den Kopf.
„Dann geht euch ausruhen.“

Stöckchen: der erste Satz aus den ersten drei Kapiteln

 

Eigentlich mag ich Stöckchen ja wirklich gerne 🙂 Irgendwie beantworte ich gerne Fragen. Die meisten allerdings passen nicht so wirklich in diesen Blog – entsprechend wenig Stöckchen habe ich vorzuweisen.

Nun hat mir aber Zeitzeugin ein Stöckchen zum Thema Schreiben zugeworfen. Und diese mache ich natürlich gerne!

Das Stöckchen verlang: Poste den jeweils ersten Satz (oder die ersten Sätze) der ersten drei Kapitel deines aktuellen Schreibprojektes.

Mein aktuelles Schreibprojekt ist (immer noch, auch wenn ich derzeit Schwierigkeiten habe voranzukommen) meine Weltensaga:

Kapitel 1
Der Parkplatz schwelte in der Sommerhitze, die trockene Luft stank nach heißem Gummi und Abgasen. Jona stellte sein Mountainbike in den Fahrradständer und schloss es ab.

Kapitel 2:
Jona strampelte sich ab, soweit den Berg hinauf war er noch nie gefahren – und ihm ging die Puste aus.

Kapitel 3:
Mels Stimme hallte seltsam wider. Als Jona aus dem blendenden Licht trat, erkannte er eine Höhle.

Entgegen meiner sonstigen Ambitionen, andere Blogger einfach nicht zu behelligen, denke ich aber, dass dieses Stöckchen auch anderen gefallen könnte. Und da ich nun nur eine Hand voll Autoren in meiner Timeline habe, werfe ich es diesen nun auch einfach mal zu … Wer mag, der darf. Wer nicht, der nicht 😉

Stefanie Bender
Isabella Benz
die Tipperin

Wenn es nicht funktioniert …

Drei Wochen Urlaub und vom schreiberischen Aspekt her hat nichts funktioniert. Selbst, wenn ich am Leptop saß und Schreiben wollte, es kam nichts Sinnvolles dabei heraus. Im Hinterkopf habe ich nur, dass ich in meiner Weltensaga noch ein Kapitel ergänzen muss. Und dann … dann stehe ich vor der größten schreiberischen Herausforderung, die ich bisher hatte.

Ich bin in der Überarbeitung der Weltensaga nun soweit, dass ich ewas die eine Hälfte überarbeitet habe. Das sogar zu meiner Zufriedenheit. Aber nun kommt der zweite Teil und entgegen meiner Erwartungen wird das nicht ganz so einfach. Das Grundthema im zweiten Teil ist Rassismus. Und die Aumaße dessen erleben wir gerade. Mein Urlaub war davon geprägt welche Kommentare und Nachrichten durch das Internet wanderten, meine Gedanken konnten sich nicht auf den Inhalt meines Romas fokussieren; sie waren nach außen gerchtet, auf all die Anfeindungen, die Attaken, die Brände. Und mir wurde klar: Rassismus funktioniert anders als in meinem Roman, Rassismus ist härter, als ich angenommen hatte.

Für mich steht nun als an zu recherchieren und meinen Roman anzupassen, es realistischer zu gestalten. Obgleich ich den Roman für meinen Sohn schreibe, dieses Thema ist dennoch zu schwach dargestellt.
Mein Dank gilt also den vielen „besorgten Bürgern“, die mir zu einem viel zu hohen Preis gezeigt haben, dass mein Roman hakt. Vielleicht werde ich in ein paar Jahren dank Euch erfolgreich sein und einen Roman zu veröffentlichen, in dem ich aufzuzeigen gedenke, die unsinnig Rassismus ist; dass er nur auf Lügen, falschen Informationen und Starrsinn beruht.

Was meine Meinung zu dem Thema allgemein angeht, die habe ich bereits in meinem Babytagebuch kund getan: Asylkritiker, Fremdenhass, Rassismus