Ein paar Marketinggedanken

Eigentlich ist Marketing überhaupt nicht mein Ding. Ich gedenke auch nicht unter die Selfpublisher zu gehen, dazu neige ich viel zu sehr zur Freigebigkeit (schließlich sollen die Leser ja vor allem Spaß beim Lesen haben) und kann mich selbst viel zu schlecht verkaufen.
Besonders Letzteres ist aber auch ein Grund, weswegen ich einen Blogroman veröffentlichen möchte. Da kann ich einfach meinen eigenen Stil für mich sprechen lassen. Und ich persönlich mag freie Inhalte im Web. Denn frei heißt ja nicht gleich, dass es Schrott sein muss. Hinter vielen freien Angeboten steckt aber natürlich auch ein Marketingkonzept.

Darüber nachgedacht habe ich nun zum ersten mal im Zuge der freien Webserie RWBY von Rooster Teeth. Nur per Zufall bin ich drüber gestolpert, dennoch hat sie sich zu der derzeitigen Lieblingsserie beider Kinder und mir gemausert. Fasziniert hat mich die Serie unter anderem wegen ihrer Musik. Mit solch rockigem Sound ist selten eine Serie unterlegt und das mag ich bekanntlich ja sehr gerne. Was tut Frau also, wenn sie eine Serie hat, die sie gut findet und dann auch noch gute Musik dabei ist? Klar, sie schaut nach, ob sie die Musik auch irgendwo auftreiben kann. Und siehe da, Amazon sei Dank konnte ich die Musik kaufen. Die DVD’s werden sicherlich bald folgen.
Sohnemann hat sich der Suche angeschlossen und noch viel mehr Merchandisingartikel gefunden. Es gibt Bettwäsche und Poster und er hat sogar die Waffen in Cosplayformat gefunden (denn welches Kind möchte nicht gerne eine übergroße Sense schwingen ^^).
In wieweit das alles noch von Rooster Teeth indiziert ist, weiß ich nicht, aber das Konzept zieht. Und es ist nicht das erste Mal, dass mir das Konzept begegnet.

Die Möglichkeiten, die das Web bietet, wurde mir zum ersten Mal bewusst, als ich auf Dr. Horrible’s Sing-Along Blog stieß. Die Macher dieses schönes Musicals sind Joss Whedon und seine beiden Brüder, also musste ich es mir ansehen und es hat mir sehr gut gefallen – keine Überraschung. Noch habe ich nichts von Joss Whedon gesehen, dass mir nicht gefallen hätte. Also habe ich getan, was ich in solchen Fällen meistens tue und habe mir Musik und DVD besorgt. Ich investiere nun mal gerne mein Geld, wenn ich weiß, was ich davon habe.
Ähnlich geht es mir auch mit diversen Bands. Auf Musik kann ich nur aufmerksam werden, wenn ich sie höre. Eine meiner Lieblingsbands zum Beispiel, Lyriel, habe ich nur durch Zufall beim Stöbern entdeckt. Auf ihrer Website hatten sie viele ihrer Songs als freie Downloads angeboten und ich konnte mich einhören. Das Resultat: Sie haben einen treuen „Fan“ gewonnen, denn wenn etwas Neues kommt, kann ich darauf zählen, dass es gut ist. Und falls nicht, ärgere ich mich zwar, halte es aber nicht für rausgeschmissenes Geld. Das nächste Album wird dann bestimmt wieder besser. Ein ähnliches Prinzip verfolgt wohl auch Amazon mit seinen Prime-Angeboten. Insbesondere bei der Musik, die man sich da kostenlos anhören kann, bin ich bereits schwach geworden.

Dieses Stöbern und einen ersten Eindruck gewinnen ist übrigens auch der Grund, weswegen ich mir meine Bücher am allerliebsten in der Buchhandlung aussuche: Ich kann sie anfassen, reinschnuppern, sehen, wie es ist, bevor ich es kaufe. Und meistens habe ich ein sehr gutes Gespür dafür, welches mir gefallen könnte und welches nicht.

Sicherlich werde ich für meinen Blogroman kein richtiges Marketingkonzept erarbeiten. Dennoch ist es wohl genau der Gedanke, der dahintersteckt: Wer diese Geschichte mag, wird auch andere von mir mögen. Fehlt nur noch, dass sie veröffentlicht werden 😉

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Treffer und versenkt?

Eigentlich wollte ich heute darüber berichten, wie meine schreiberische Planung für die nächste Zeit aussieht. Immerhin habe ich noch einen Monat bis zur Zeitumstellung zu überbrücken – bis ich also meine morgendliche Schreibroutine wieder in den Griff bekommen und produktiver werden kann. Ich hatte vor, jede Woche noch einen Verlag auszukramen, um ihm meine Weltensaga anzubieten und dann, während ich auf Rückmeldungen warte, mal eine Kurzgeschichte für meine Tochter zu schreiben.
Immerhin, den ersten Schritt hatte ich bereits getan und den ersten Verlag angeschrieben – und hat sich nach wenigen Tagen gleich zurückgemeldet und um das Gesamtmanuskript gebeten.

So viel zu meinem Plan. Aber vielleicht passe ich ja wirklich gleich in den Plan des Verlages 🙂 Das wäre schön!

Jetzt heißt aber trotzdem ersteinmal abwarten. Bis dahin stürze ich mich einfach erstmal auf die Kurzgeschichte von einer monsterbesiegenden Seuperheldinnenfee.

Internet-Unlust

Kennt ihr das? Diese Online-Unlust? Ich habe Urlaub, mittlerweile ist die Hälfte schon fast wieder vorbei. Aber mein Leben war in den letzten Wochen so hektisch, dass ich einfach keine Lust hatte online zu gehen. Da war noch eine große Hürde auf der Arbeit, die vor meinem Urlaub gemeistert werden wollte, und dann donnerte auch noch mein Privatleben auf mich ein – und alles zusammen hat bei mir nur ausgelöst, dass ich vor allem meine Ruhe haben wollte. Das bezog sich das erste Mal auch auf sämtliche Kommunikation im Internet; meine Blogs, meine sozialen Netzwerke und auch meine Mails.
Selbst einer eigentlich sehr wichtigen Sache für mich habe ich nur einen Seitenblick geschenkt. Ich bin die Longlist des Wettbewerbs von Tolino Media und Impress durchgegangen, habe festgestellt, dass ich keine der Glücklichen bin, die es im Wettbewerb eine Runde weiter geschafft haben und habe mir noch keine weiteren Gedanken darum gemacht. Aber die große Enttäuschung kam auch nicht – es war ja auch nicht meine erste Ablehnung.
Was ich nun mit meiner Weltensaga anfange, weiß ich noch nicht. Ich werde zunächst mein aktuelles Projekt beenden und danach mit dem zweiten Buch der Weltensaga anfangen. Und dann sehen wir weiter.
Jetzt jedenfalls begebe ich mich richtig in den Urlaub; internetlos 😉 Den nächsten Blogbeitrag gibt es also erst danach.

Pünktlich zur Umstellung auf Sommerzeit …

… bin ich mit meiner Überarbeitung fertig geworden 🙂 Meine Welten-Saga ist nun im Wettbewerb! Mal sehen, was daraus wird.
 
Ich gönne mir jetzt jedenfalls erst einmal etwas Schreibpause, was meine Geschichten angeht. Dank Sommerzeit muss ich ohnehin einen neuen Schreibrhythmus finden. Da passt es mir ganz gut, erst einmal kein Großprojekt in Arbeit zu haben. Vielleicht sind meine Blogs da genau das richtige, um einen neuen Rhythmus aufzubauen 😉

Wenn man Prioritäten setzten muss

Dem einen oder anderen wird aufgefallen, dass es hier eine ganze Zeit recht still war. Der Grund ist: Ich hatte Urlaub. Bekanntlicher Weise nutze ich meinen Urlaub vornehmlich zum Schreiben. Und genau das habe ich getan. Die letzte Überarbeitung meiner Welten-Saga schreitet voran. Zeit für diesen Blog hier habe ich mir daher nicht genommen.

Aber: Ich gelobe Besserung 🙂 Wie zuvor gedenke ich von nun an wieder etwas einmal die Woche meine Schreibgedanken zu posten – und wenn es nur Kleinigkeiten sind.

Kleines Update

Die jüngste Re-Organisation meines Alltags im Zuge des neuen Schuljahres zusammen mit der wochenlangen Krankheitsphase meiner Familie hat leider zur Folge, dass ich meine Blog vernachlässigt habe. Ich habe es nicht mal geschafft, einen kleinen Satz zu schreiben – unter der Woche sowieso nicht mehr dank der Re-Organisation und am Wochenende, wenn irgendwer krank ist und ich weiter am Rotieren bin auch nicht. Da fehlte entweder Zeit oder Kopf oder beides.

 

Aber in all dem Chaos habe ich eines geschafft: Ich habe meine Welten-Saga weiter überarbeitet. Die einzige Ausnahme war, als ich selbst wirklich krank und dickschädelig zuhause war. Ich komme also voran 🙂

Wenn man findet, was man nicht sucht

Da es in der letzten Zeit Schreibtechnisch so mau aussah, hatte ich wenigstens Ausschau nach einer Ausschreibung gehalten, um eine meine Bibliotheksgeschichte unterzubringen. Dafür fand ich keine passende. Allerdings unerwarteter Weise für mein aktuelles Romanprojekt.

Löwe-Verlag und tolino media haben einen Schreibwettbewerb für einen All-Age-Roman gestartet 🙂 Nun ja, meine Weltensaga ist als All-Age-Fantasy angelegt. Dazu kommt, dass ich nun wirklich noch komplett unveröffentlicht bin, also steht einer Teilnahme nichts im Weg.
Und da heute endlich wieder Normalzeit herrscht, kann ich morgen gleich anfangen endlich wieder meine übliche Schreibzeit aufzunehmen!

Bis Ende März habe ich Zeit. Es sollte zu schaffen sein, meine Welten-Saga bis dahin endlich fertig zu überarbeiten!