Die Ideen lauern überall – zur Blogparade: #Inspirationsfeuer

Anfang Juni gab Eva-Maria Obermann den Startschuss zur Blogparade zum #Inspirationsfeuer! Und wenn mir derzeit etwas nicht fehlt, dann die nötige Inspiration für meine Projekte. Es gibt so viel Inspiration da draußen und so viel, was ich darüber erzählen könnte. Geschichten entstehen schließlich überall, durch so viele Kleinigkeiten. Was liegt also näher, sich hiermit der Blogparade anzuschließen und allgemein ein wenig über all die Inspiration zu plaudern, die in meinem Kopf für ein farbenfrohes Durcheinander an Charakteren, Szenen und Ideen sorgt?

Musik

Meine Hauptquelle ist und war schon immer Musik. Am liebsten lasse ich mich fast überall einfach nur von Musik berieseln. Sie sorgt für Ruhe, Konzentration und viele Ideen. Dabei ist die Musik, die ich höre nicht unbedingt ruhig. In meiner Playlist tummelt sich vornehmlich Symphonic Metal oder Gothic mit guten Gesangsstimmen – die e-Gitarre dominiert eindeutig meinen derzeitigen Geschmack. Aber auch Soundtracks und Klassisches gehört einfach dazu.

Da ich gerade darüber sehr viele Ideen habe, stöbere ich sehr oft auf YouTube nach interessanten Liedern, Covern oder sonst irgendetwas, dass meinem Geschmack entspricht. Angetan hat es mir auch die Möglichkeit über Amazon einfach so jede Menge an Musik ausprobieren zu können – zusätzlich zu all dem, was ich innerhalb von fast zwanzig Jahren bereits ohnehin alles dort an Musik erstanden und mittlerweile online zur Verfügung habe.

Mit unter diese Kategorie fallen auch die sogenannten AMV-Videos; Fanvideos zu Filmen oder Serien, die mit verschiedenster Musik unterlegt sind. Habe ich da etwas gefunden, das einfach gut zusammenpasst, kann ich in der Richtung weitersuchen und mich inspirieren lassen.

Sehr interessant fand ich zum Beispiel eine (vermutlich) russische Versionen der eigentlich amerikanischen Band Skilett, dass eine eigene Geschichte in Zusammenschnitten aus verschiedenen Filmen erzählt:

Kinder/Familie/Freunde

Mit irgendjemandem einfach herumspinnen macht so viel Freude und ist obendrein so inspirierend. Da ist es fast egal, ob es die beste Freundin ist, die mit einem über Assassinen und Glitzervampire philosophiert, auf Twitter mit anderen Autoren Unsinn erfunden oder anderweitig mit Freunden oder Familie gesponnen wird. Die einzige Voraussetzung dabei ist lediglich, dass alle Phantasie mitbringen und sich Blödsinn ausdenken können.

Hervorheben möchte ich dabei natürlich meine Kinder 😀 Kinder haben so viel Phantasie; besonders meine beiden! Da ist es kein Wunder, dass ich gerne mit ihnen rede und nicht nur Geschichten sondern auch Charaktere mit ihnen zusammen ausdenke. Und sie lieben es!

Aus keinem anderen Grund sind meine Lilly Lichtmaus-Geschichten entstanden. Sie sind das Resultat all der Ideen, die meine Kinder zusammenspinnen und es kommen immer wieder neue dazu. Töchterchen denkt sich derzeit ganz viele andere Figuren aus. Lilly Lichtmaus kann alles, doch sie hat schnell festgestellt, dass das auch ziemlich langweilig sein kann. Um so schöner, dass sie nun noch ganz viele andere Ideen entwickelt.

Gerade sprachlich kann man übrigens viel mitnehmen, besonders was Töchterchen angeht. Ich brauche noch eine treffende Idee, wie ich ihre schöne Umschreibung „Geschwindigkeit sammeln“ irgendwo einsetzen kann 😉

Filme/Serien

Obwohl ich weniger der Typ Mensch bin, der visuell so viel mitnimmt, gibt es dennoch auch Serien und Filme, die mich inspirieren. Das passiert bei mir vornehmlich durch gute Figuren, der passende Humor oder manchmal auch wirklich durch beeindruckende Bilder. Paradebeispiel für Letzteres ist natürlich die Herr der Ringe-Filmtrilogie von Peter Jackson.

Bei guten Charakteren gepaart mit Humor fällt mir auf anhieb immer ein Regisseur ein, der wirklich noch nichts gemacht hat, dass mir nicht gefallen hätte: Joss Whedon.

Buffy hat mich durch mein Teeneleben begleitet, ging gleichzeitig mit mir studieren und endete, als auch meine Studienzeit vorbei war. Und es ist immer noch eine gute Serie – wie so ziemlich jede andere von Joss Whedon, die ich angesehen habe. Und ja, es ist wunderbar anregend, denn besonders der Humor, die Art wie sich die Filme und Serien selbst nicht so ernst nehmen, aber doch plötzlich sehr ernste Themen darin vorkommen finde ich einfach toll.

Dazu hat der Mann ein Händchen für wirklich gute Schauspieler und arbeitet allem Anschein nach so oft wie möglich auch mit diesen zusammen.

Als Beispiel hält hier mal wieder Dr. Horribles Sing-Along Blog her, den ich bereits öfter erwähnt und empfohlen habe 😉 Aber er ist frei verfügbar auf YouTube und noch dazu eine „billige“ Produktion mit super Schaupsielern und guter Musik.

Nachrichten

Man kommt nicht an ihnen vorbei, den meistens katastrophalen Nachrichten aus aller Welt. Und immer wieder gibt es Themen, die mich so sehr bewegen, dass ich etwas daraus machen muss; dass ich mich irgendwie mit ihnen beschäftigen muss, um einen Sinn dahinter zu finden oder es zumindest zu thematisieren. Denn das halte ich für einen wichtigen Punkt: Geschichten entstehen aus Konflikten und diese haben einen realen Hintergrund – auch in der Fantasy.

So geben mir die täglichen Nachrichten immer wieder Anstoß, mir über gesellschaftliche und zwischenmenschliche Themen Gedanken zu machen, und bietet somit auch eine Inspirationsquelle. Ein Beispiel dazu ist mein bald erscheinender Blogroman, denn den Hintergrund der Protagonistin hätte es ohne eine thematisch passende Nachrichtenflut in ihrer Entstehungszeit, die mir sehr an die Nieren gingen, so niemals gegeben.

Die Weiten des Internets

Das Internet ist ein unendlicher Pool aus Informationen. Als Bibliothekarin bin ich es gewohnt, darin zu navigieren und mir herauszuholen, was ich brauche und was mich interessiert. Es gibt keine bestimmte Seite, die ich oft anschaue. Im Gegenteil: es gibt die Fülle an Links über Twitter oder Facebook und es gibt Suchmaschinen. Google ist nur eine davon und spuckt andere Ergebnisse aus, als zum Beispiel Yahoo.
Probiert es aus. „googelt“ einfach mal über Yahoo oder auch Metager und lasst euch davon inspirieren 🙂

Mein Schreibmonat: April 2017

Es ist, wie es immer ist: Planungen werden von diversen Seiten dann doch unterbrochen. Leider bin ich im April nicht ganz so gut vorangekommen, wie gehofft.

Blogroman

Vier Betaleser haben bisher Rückmeldung gegeben, drei davon habe ich in eine Sammeldatei der Betakommentare übertragen.

Monsterjäger

Die Ideen zu den Monsterjägern wachsen weiter. Entstanden sind bereits einige Szenen zum Einschreiben der Protagonistin.

Lilliy Lichtmaus

Unerwarteter Weise konnte ich eine Lilly Lichtmaus-Geschichte noch ein letztes Mal durchgehen 😉

 

Geplant für Mai:

  • Einarbeiten der Kommentare von Beta 4 (und 5).
  • Beginnen der weiteren Überarbeitung des Blogromans.
  • Weitere Planungen für die Monsterjäger mit übereinkommen, welche Figuren nun in das erste Buch wirklich hineindürfen
  • Plotten 🙂

Lilly Lichtmaus und das Dickkopfkind

Im letzten Monat habe ich mich vornehmlich den Lilly Lichtmaus-Geschichten gewidmet. Lilly Lichtmaus ist die eigens von meiner Tochter erfundene Superheldinnenfee – und da liegt das Problem.

Die erste Geschichte, die ich schrieb, brachte Töchterchen zum schmollen. In dieser Geschichte ist Lilly Lichtmaus leider ein ganz klein wenig verschnupft und Töchterchen weigert sich das gut zu finden. Lilly Lichtmaus ist eine Superheldinnenfee und die wird NIEMALS krank. Diese Geschichte will sie also gar nicht mehr hören. Aber ohne Schnupfen funktioniert diese Geschichte leider nicht.

Die nächste Geschichte war mehr nach Töchterchens Geschmack. Doch jetzt, nach der Überarbeitung, passt Töchterchen wieder etwas nicht mehr in den Kram. Lilly Lichtmaus hat doch wieder ihre richtigen Flügel und keine Roboterflügel mehr!
Äh ja. Mein Fehler. Ich hätte, Töchterchen eben keine Feenflügel zu Weihnachten schenken, sondern besser Roboterflügel. Leider funktioniert die Geschichte nicht ganz so gut, wenn Lilly keine Roboterflügel hat.

An Geschichte Nummer drei nun hat Töchterchen – zum Glück – bisher nichts auszusetzen; einmal davon abgesehen, dass ich nicht wie gefordert darüber geschrieben habe, wie Lilly Lichtmaus auf Pokemonfang geht.

Um wirklich alle neuen Ideen einzubauen, die Töchterchen so aufbringt, müsste ich wohl entschieden schneller schreiben. Aber mmerhin sersteht Sohnemann die Ironie hinter den Geschichten; ihm gefällt sie 😉

Mein Schreibmonat: März 2017

Der Monat März gut gelaufen, so rein schreiberisch. Was ich mir vorgenommen hatte, habe ich geschafft 🙂 Es gab zwei Überarbeitungen und eine neue Geschichte zu Lilly Lichtmaus. Eine weitere wäre ein Gimmik gewesen, das nicht in meiner Zeitplanung berücksichtigt gewesen war.

Überarbeitet:

Lilly Lichtmaus und die Monsterwolke
Lilly Lichtmaus und der Roboterdrache

Neu hinzu kam:

Lilly Lichtmaus und die Schattenfee

Ststus: Erstes Vorlesen ergab, die erste Hälfte ist tauglich und witzig, die zweite Hälfte nicht. An einem vorlesetauglichen.Kampf muss ich wohl noch arbeiten.

Geplottet

Ein ganz klein wenig Monsterjäger.

Mein Schreibmonat: Februar 2017

Da ich mich ja generell mehr mit dem Schreiben beschäftigen will, kommt ab jetzt jeden ersten Sonntag im Monat eine Übersicht über den Stand meiner Projekte 🙂 Derzeit ist es noch nicht viel, aber die Ideen gehen mir ja nicht aus.

Blog-Roman

Zweite Überarbeitung meines Blog-Romans ist geschafft.
Nächster Schritt: Suche nach Betalesern für die letzte Überarbeitungsrunde.

Monsterjäger

Wieder aufrollen meiner Monsterjäger mit Planungen für eine neue Protagonistin. Der bisherige Protagonist bleibt mit von der Parie, aber ich möchte eine Frau als Protagonistin haben; eine mit Knacks. Warum sollen denn immer nur die Herren der Schöpfung den Knacks haben?
Gedankliches Ziel: Bis November was brauchbares zu haben, um eventuell den NaNoWriMo mitzumachen.

Lilly Lichtmaus

Erste Zeichenübungen zu Töchterchens Superheldinnenfee 😀 Zu Finden auf Imstagram.

Lilly Lichtmaus

Darf ich vorstellen? Das ist Lilly Lichtmaus, ihres Zeichens Superheldinnenfee – und Erfindung meines Töchterchens 🙂

lilly_lichtmaus01
Und wenn die Ideen schon aus dem Kopf meiner Kleinen sprießen und wir all das auch gerne zusammen spielen, dann regt es mich an, eine Kritzelei von ihr anzufertigen. Nicht ausgearbeitet, aber Töchterchen gefällt ihre Lilly! Wird also das erste Mal, dass ich eine Geschichte mit eigenen „Zeichnungen“ illustrieren kann.

 

PS: Nein, ich habe keinen Scanner …